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Die katholische Stimme

Martyrium im vollen Sinne

1. Im vorigen Sommer war in Frankreich ein Priester grausam von Islamisten getötet worden. Der „Distriktobere“ der französischen Sektion der „Piusbruderschaft“ hatte daraufhin umwendend eine Stellungnahme verfaßt, welche auch im deutschen „Mitteilungsblatt“ derselben Bruderschaft veröffentlicht wurde: „In Saint-Etienne-du-Rouvray hat der Islam den ersten Martyrer Frankreichs im 21. Jahrhundert hervorgebracht. Ein Mensch wurde umgebracht, ihm wurde der Hals durchgeschnitten. Nicht aus politischen Gründen, sondern tatsächlich aus Hass auf den Glauben. Es geschah in einer Kirche, es passierte während einer Messe. Es handelte sich um einen Priester und die Mörder zitierten bei ihrem Tun das islamische Glaubensbekenntnis. Das Martyrium im kanonischen Sinne ist damit vollständig charakterisiert.“ Den Rest des Beitrags lesen »

Bedrohte Wissenschaft

1. Am Samstag in der Osteroktav diesen Jahres wurde in mehreren großen Städten in Europa und Übersee ein „March for Science“ abgehalten, eine Demonstration zugunsten der Wissenschaft. „Weltweit verlieren Wissenschaftler an Autorität“, meldete der SPIEGEL auf seinen Internetseiten, „weil die Menschen sich zunehmend einfachen ‚Wahrheiten‘ zuwenden.“ Den Rest des Beitrags lesen »

Ein Zeichen des Widerspruchs

Die Große Botschaft von La Salette ist zweifelsohne eine Verstehenshilfe der Apokalypse des heiligen Apostels Johannes. Wir wollen daher in einer kleinen Serie von Artikeln versuchen, sie näher kennenzulernen. Im ersten Teil unserer Arbeit über die Erscheinung von La Salette haben wir besonders auf die Seherin geschaut, an der sich bewahrheitet hat, was unser göttlicher Lehrmeister feststellte: „Gedenkt des Wortes, das ich zu euch gesprochen habe: Der Knecht ist nicht mehr als sein Herr. Haben sie mich verfolgt, so werden sie auch euch verfolgen. Haben sie mein Wort gehalten, so werden sie auch das eure halten“ (Joh. 15,20). Den Rest des Beitrags lesen »

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Die Starwissenschaftler II

Der Starwissenschaftler dürfte ein typisches Phänomen der Neuzeit sein. Den ersten seiner Zunft, den heute zum Mythos überhöhten Galileo Galilei, haben wir bereits in einem früheren Beitrag behandelt. Er gilt als Typus der klaren, wissenschaftlichen Vernunft, die sich dem finsteren Aberglauben der Religion gegenüber erhebt. Einem seiner modernen Nachfolger wollen wir uns heute zuwenden. Den Rest des Beitrags lesen »

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Der heilige Petrus Cölestinus

1. Der heilige Cölestin V. bestieg den Thron Petri als Nachfolger von Nikolaus IV. „Nach dem Tod des Letzteren blieb der päpstliche Stuhl zwei Jahre und drei Monate verwaist, weil das heilige Kollegium sich über die Neuwahl nicht einigen konnte“, schreibt Wetzer und Welte‘s Kirchenlexikon. „Endlich lenkte der Kardinaldekan Latino Malabranca die Aufmerksamkeit der Wähler auf den heiligmäßigen Petrus von Morone, den Stifter des Cölestinerordens“ (Bd. 3, Sp. 581). Den Rest des Beitrags lesen »

Hundert Jahre Fatima

Wohl kaum eine Marienerscheinung dürfte ähnlich populär und dabei so oberflächlich verzeichnet und mißbraucht worden sein wie Fatima. Zum hundertjährigen Jubiläum der Erscheinungen von Fatima in diesem Jahr wollen wir daher einige Dinge hervorheben und wieder ins Licht rücken, die ein wenig untergegangen zu sein scheinen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Diejenige, die weint

Leben wir nicht in einer prophetenlosen Zeit? Einer Zeit, in der die Stimme Gottes verstummt scheint? Je mehr aber Gott schweigt, desto mehr drängt sich der Teufel in den Vordergrund. Die wahren Propheten scheinen ausgestorben, die falschen Propheten dagegen schießen wie die Pilze aus dem Boden. Wie viele Botschaften werden unter den Gläubigen herumgereicht, Botschaften, die das Durcheinander nur immer größer machen und noch den letzten Rest von gesundem Menschenverstand zum Verschwinden bringen? Den Rest des Beitrags lesen »

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Fußnotentheologen – Teil 2

Wenn der Wunsch zum Vater des Gedankens wird

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Christliches Abendland

Es ist schon eine ganz auffallende Form von Geistlosigkeit, in welche der kapitalistische Westen in den letzten Jahrzehnten abgedriftet ist. Ein wesentlicher Grund für diesen rasanten Zerfall ist die auf dem „2. Vatikanum“ neu geschaffene Menschenmachwerkskirche, die keinerlei übernatürliches Leben mehr vermitteln kann, weil sie dieses nicht mehr besitzt. Sobald man diesen Tatbestand ernst nimmt, verwundert es einen auch nicht mehr, daß mit der feindlichen Übernahme der ehemals kirchlichen Strukturen jegliche christliche Identität verloren gegangen und alles im Chaos versunken ist. Den Rest des Beitrags lesen »

Päpstliche Lehrautorität

Mgr. Joseph Clifford Fenton (6. Jan. 1906 bis 7. Juli 1969) war Priester der Diözese Springfield in Massachusetts, USA. Er lehrte als Professor für Fundamentaltheologie an der Katholischen Universität von Amerika und war von 1943 bis 1963 Herausgeber der „American Ecclesiastical Review“. Er war Peritus von Kardinal Alfredo Ottaviani auf dem „II. Vatikanischen Konzil“ und galt als einer der letzten aufrechten Antimodernisten. Den Rest des Beitrags lesen »

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