Ist das „2. Vatikanum“ katholisch oder nicht? (1)

Je länger ein Zustand andauert, desto mehr neigt man dazu, sich an ihn zu gewöhnen – mag dieser Zustand noch so verkehrt und unannehmbar sein. Das sog. 2. Vatikanische Konzil liegt nun schon über ein halbes Jahrhundert zurück und hat Verhältnisse geschaffen, die den meisten Zeitgenossen normal und selbstverständlich erschienen, zumal die alten Kämpfer längst ausgestorben sind und die heutige Generation es gar nicht mehr anders kennt. Für sie ist das „2. Vatikanum“ ein geschichtliches Ereignis wie alle anderen auch, man nimmt die Dinge hin, wie sie sind, und versucht, das Beste daraus zu machen. Weiterlesen

Der heilige Vianney – Vorbild für die Weltpriester (6)

Womöglich, oder eigentlich hoffentlich, geht es dem Leser genauso wie dem Schreiber dieser Zeilen, je mehr er sich mit dem hl. Pfarrer von Ars beschäftigt, desto wehmütiger wird ihm ums Herz, denn wie vermißt man solche Männer heute. Es gibt keine heiligen Priester mehr, und in der Menschenmachwerkskirche kann es sie auch gar nicht mehr geben, hat doch der Modernismus ganze Arbeit geleistet. Weiterlesen

Wahnsinn hoch zwei

Es ist schon äußerst bedenklich, wenn in einer Gesellschaft ein Wahnsinn als solcher nicht mehr wahrgenommen, sondern für normal ausgegeben und auch dafür gehalten wird. Da wird das Leben allmählich unheimlich. Denn wie sollen dann noch die normalen und notwendigen Dinge richtig gesehen werden, wenn der Wahnsinn gleichberechtigt neben ihnen steht? Wie soll der Wahnsinn vom Normalen unterschieden werden? Und wie soll man sich sodann gegen den Wahnsinn schützen, wenn er immer noch mehr Akzeptanz gewinnt und immer noch mehr Lebensbereiche erobert? Weiterlesen

Pecunia non olet

Pecunia non olet.“ Die meisten haben die Redewendung sicherlich schon einmal gehört, wenn auch nicht im lateinischen Original: „Geld stinkt nicht!“ Diese Ansicht vertreten all jene, die an irgendein Geld kamen, das aus unsauberen Einnahmequellen stammt. Sie meinen, es sei egal, woher das Geld ursprünglich kommt, wenn es nur jetzt nutzbringend verwendet wird – ähnlich dem vielmißbrauchten Sprichwort: „Der Zweck heiligt die Mittel“. Weiterlesen

Antimodernist Ausgabe Januar 2020

Die neue Ausgabe unseres Antimodernist Nr. 24 vom Januar 2020 ist erschienen und kann hier bestellt werden. Im Rundbrief Nr. 30 lesen wir dazu: Weiterlesen

Der heilige Vianney – Vorbild für die Weltpriester (5)

Wer nicht ganz und gar weltfremd geworden ist oder von typisch traditionalistischen Wahrnehmungsstörungen geblendet wird, der wird es als evidente Tatsache ansehen, daß das modernistische „Priester“-Bild mit dem katholischen Priestertum nichts mehr zu tun hat, wie wir es in unserem vorletzten Beitrag gezeigt haben. Wie sollte es auch anders sein, hat doch der modernistische Irrglaube das Wissen um das katholische Priestertum und damit zusammenhängend das Wissen um das hl. Meßopfer fast vollkommen ausgelöscht und durch mancherlei irrige Vorstellungen ersetzt. Weiterlesen

Vatikanisches Weihnachtskonzert…

Die Konservativen und Traditionalisten der Menschenmachwerkskirche werden, seit Herr Bergoglio das Ruder im Vatikan übernommen hat, schon ganz schön gebeutelt. Es ist erst gut zwei Monate her, als auf der sog. Amazonassynode eine Anzahl heidnischer Rituale abgehalten wurde, was sodann auch prompt zu recht heftigen moralischen Entrüstungen führte. Natürlich hatten diese keinerlei Konsequenzen bei den Verantwortlichen und Betroffenen zur Folge, wie es nun mal moralischen Entrüstungen eigen ist. Weiterlesen