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Die katholische Stimme

Päpstliche Lehrautorität

Mgr. Joseph Clifford Fenton (6. Jan. 1906 bis 7. Juli 1969) war Priester der Diözese Springfield in Massachusetts, USA. Er lehrte als Professor für Fundamentaltheologie an der Katholischen Universität von Amerika und war von 1943 bis 1963 Herausgeber der „American Ecclesiastical Review“. Er war Peritus von Kardinal Alfredo Ottaviani auf dem „II. Vatikanischen Konzil“ und galt als einer der letzten aufrechten Antimodernisten. Den Rest des Beitrags lesen »

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Fußnotentheologen – 1. Teil

Der moderne Mensch der westlichen Welt fällt besonders durch seinen Subjektivismus auf. An sich werden wir Menschen seit der Erbsünde sowieso schon ständig dazu versucht, uns eine Welt nach unserem eigenem Gustus zusammenzureimen, also die Welt nicht so zu sehen, wie sie wirklich ist, sondern so, wie wir sie gerne hätten, dennoch wurde diese Neigung in den letzten Jahrhunderten nochmals vehement dadurch verstärkt, daß man den Menschen ständig einredete, sie wären nicht einfach nur frei, sondern vollkommen frei, weshalb jegliche Bindung sogar schädlich sei und letztlich immer eine Unterdrückung. Den Rest des Beitrags lesen »

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Die Schlangenzertreterin

I

Gaude, Maria Virgo: cunctas haereses sola interemisti in universo mundo. – Freue dich, Jungfrau Maria, du allein hast alle Häresien in der ganzen Welt überwunden.“ So betet die Kirche in der dritten Nachtstunde der Muttergottesfeste. Den Rest des Beitrags lesen »

Die Starwissenschaftler

1. Galileo Galilei

Sobald irgendwo das Thema Kirche und (Natur-)Wissenschaft angesprochen wird, wird sicherlich der Name Galilei fallen und sofort auf den „Fall Galilei“ verwiesen werden. Die mehr oder weniger offene Behauptung, die sich hinter dieser Erwähnung Galileis verbirgt, ist, die Kirche sei ganz besonders im finsteren Mittelalter, aber im Grunde immer schon wissenschaftsfeindlich gewesen, weil ihr allezeit daran lag, die Leute dumm zu halten, weshalb sie diese von einem Wissen, das ihr gefährlich werde könnte, versuchte, soweit wie möglich abzuhalten. Den Rest des Beitrags lesen »

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Vergessenes Dogma

1. Unsere papstlose Zeit bringt es mit sich, daß die Gläubigen schutzlos Irrlehren gegenüberstehen, bisweilen solchen, die eigentlich schon lange als geklärt und abgetan gelten sollten. Der Ausfall der Autoritäten hat sie verunsichert, sie trauen im Grunde nur noch ihrem eigenen Urteil, und so fallen sie auf manche Irrtümer herein, vor allem, wenn diese ihnen recht „streng katholisch“ erscheinen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Das deutsche Kirchenlied

1. Gerne wird Dr. Martin Luther als Begründer der deutschen Sprache gefeiert, als erster deutscher Bibelübersetzer wie auch als Erfinder des deutschen Kirchenliedes. Daß all das ein Mythos ist, wird von ernsthaften Forschern heute kaum noch bestritten. Allerdings hat er es verstanden, die deutsche Sprache (bzw. die damalige chursächsische Kanzleisprache) in ganz eigener Weise seinen Zwecken dienstbar zu machen und mit ihrer Hilfe durch seine Bibelübersetzung und seine Kirchenlieder seinen „neuen Glauben“ geschickt auszubreiten. Den Rest des Beitrags lesen »

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Kunst – Kitsch – Krempel? II

II. Moderne Kirchenkunst

Echte Kunst steht im Dienst des Wahren und Guten und ist darum allein schön, weil sie beides zur Anschauung bringt, so haben wir im ersten Teil unserer Arbeit gezeigt. Die moderne Kunst löst diesen Zusammenhang auf und möchte eine Kunst um der Kunst willen schaffen – oder man könnte auch sagen, um des Künstlers willen – es entwickelt sich im Geist der Moderne die sog. autonome Kunst. Diese hat keinen ontologischen Bezug mehr, keinen Bezug zur Seinswirklichkeit und steht deswegen unter der Diktatur der Beliebigkeit. Den Rest des Beitrags lesen »

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Reformationsgedenken

Folgender Artikel ist schon 17 Jahr alt, aber er hat an Aktualität nichts eingebüßt, sondern im Gegenteil aufgrund des unlängst begonnenen Reformationsjubliäums dazugewonnen. Zudem zeigt er, wie schon damals die sachliche Auseinandersetzung im Namen der Ökumene auf der Strecke blieb – und das nicht nur bei den Konzilsanhängern, sondern auch bei den sog. Traditionalisten, die ebenfalls wie alle anderen auch ganz einfach wieder zur Tagesordnung übergegangen sind, so als wäre nichts Wesentliches geschehen. Den Rest des Beitrags lesen »

Kunst – Kitsch – Krempel?

Es ist eine prophetenlose Zeit, die wir durchleben müssen, und eine solche prophetenlose Zeit ist letztlich immer eine Strafe Gottes dafür, daß die Menschen meinen, auch ohne Gott und Seine Weisungen ganz gut zurechtkommen zu können. Die Strafe besteht also vor allem darin, daß Gott die Menschen sich selber überläßt, was gewöhnlich in einer Katastrophe endet. Dagegen haben die Propheten die Aufgabe, das Volk im Namen Gottes zu mahnen, zu belehren, zu ermuntern oder auch zurechtzuweisen. Fehlen die Propheten, so verfängt sich die Masse immer mehr im Irrtum, und schließlich folgt die Verblendung – denn die falschen Propheten nehmen überhand. Den Rest des Beitrags lesen »

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Das Rosenkranzgebet

Man kann es sicherlich ohne jegliche Übertreibung sagen: Wer in dieser äußersten geistlichen, sittlichen und religiösen Not unserer Zeit sich nicht selbstverständlich bemüht, täglich den hl. Rosenkranz zu beten, ist kein rechter Katholik. Den Rest des Beitrags lesen »

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