Antimodernist Ausgabe April

Die Ausgabe Nr. 29 unsere Zeitschrift „Antimodernist“, April 2021, ist eben erschienen. Wie üblich zitieren wir aus dem beigelegten Rundbrief:

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Der heilige Benedikt

Mönchsvater des christlichen Abendlandes

II. Sein Leben und sein Werk

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Schuster bleib bei deinem Leisten

Der traditionalistische Blätterwald ist ein recht bunter geworden – und zudem ein kahler, denn immer mehr leere Gedanken beherrschen ihn. Er gleicht eher einem Wald im Spätherbst als im Sommer. Die meisten Blätter sind welk geworden und abgefallen. Ein recht trostloses Bild der Vergänglichkeit alles Irdischen.

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Der heilige Benedikt

Mönchsvater des christlichen Abendlandes

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Der getunte Ratzinger

I. Joseph Ratzinger und seine Kirche

Der Modernismus hat System. Dabei ist hiermit nicht so sehr das Lehr-System gemeint, das es zwar auch gibt, das jedoch als solches schwerer zu greifen ist, wie etwa die Enzyklika „Pascendi“ Papst Pius‘ X. aufzeigt, sondern die Organisation. Die modernistische Elite hat es nach ihrem Marsch durch die Institutionen natürlich nicht dem Zufall überlassen, wie es weitergehen soll, sondern sie hat Organisationen geschaffen, die das Szepter in die Hand nahmen und den Nachwuchs sicherten. Es ist öfters darauf hingewiesen worden, daß vor allem zwei Organisationen erheblichen Einfluß nahmen und nehmen, nämlich „Concilium“ als fortschrittlicher Flügel des Modernismus und „Communio“ als gemäßigter Flügel desselben. Während die theologischen Lehrstühle fast ausnahmslos mit Leuten von „Concilium“ besetzt wurden, rekrutierte man die Bischöfe aus „Communio“. Der Sinn dieser Aufteilung bzw. Vorgehensweise ist leicht verständlich, durch die Universitäten werden die zukünftigen Priester und Bischöfe und Ordensleute herangezogen und darum ist es wünschenswert, daß hier der neueste Stand der modernistischen Irrlehren weitergegeben wird. Je modernistischer, desto besser, kann man sagen. Es muß nämlich der Gefahr eines Rückschritts langfristig entgegengewirkt werden, sonst könnte es womöglich doch zu einem konservativen Umschwung kommen, der das Ganze gefährdet.

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Ein vergessenes Zeitzeugnis

„Joseph Ratzinger und die Zerstörung des Dogmas“

Vor unseren Augen zeigt sich ein recht trauriges Schauspiel, die sog. Bewegung der Tradition verwässert immer mehr zu einer pseudokonservativen Gruppe innerhalb der Menschenmachwerkskirche. Dafür gibt es sicherlich mehrere Gründe, einer der bedeutendsten dürfte jedoch das mangelnde theologische Fundament sein. Die meisten sog. Traditionalisten hatten den Modernismus schlichtweg unterschätzt. Sie machten ihn großteils nur an den Mißständen während den Eucharistiefeiern fest, wobei sie selbst hierin schon nicht mehr erkannten, daß diese Mißstände unmittelbare Folge des Novus Ordo Missae, also der neuen Ordnung der Messe waren und darum auch gewollt.

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Tu es Deus

Tu es Deus, qui facis mirabilia solus…

Wir Katholiken glauben selbstverständlich an die Wunder unseres Herrn Jesus Christus. Wir wissen noch: Ein Gott, der keine Wunder wirkt, ist kein Gott. Es ist sozusagen das Gott allein vorbehaltene Terrain, nur Er allein kann Wunder wirken, Wunder im eigentlichen, strengen Sinne des Wortes, weil Er allein allmächtig ist. Im Wunder erweist sich die Allmacht Gottes, Er macht sie uns Menschen dadurch kund. Darum betet der königliche Psalmensänger:

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Nachdenkliches…

…zum Fest Maria Lichtmeß

Unsere hl. Liturgie zeichnet die bedeutsamsten heilsgeschichtlichen Ereignisse im Laufe eines Kirchenjahres nach und vermittelt uns dabei die zu unserem Heil notwendigen Gnaden. Im Mittelpunkt dieser Feiern steht das Leben und Opfer unseres göttlichen Heilandes. Je mehr sich der Katholik darin vertieft, desto wirksamer werden an ihm diese Heilsgeheimnisse. Erst durch das beständige Durchdenken des Lebens und Opfers Jesu werden wir allmählich des unermeßlichen Gnadenschatzes inne, den uns unser Herr erworben hat.

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„Cursed Coins“ – „Verfluchte Münzen“

Es ist eine Tatsache, die leider weder allgemein noch hinreichend anerkannt wird: Der Katholik hat es heutzutage grundsätzlich ganz besonders, ja außerordentlich schwer, will er nüchtern und ganz konsequent seinen hl. Glauben verteidigen. Viele nehmen zwar das Phänomen wahr, erkennen aber nicht den entscheidenden Grund dafür. Letztlich hat dieser Mangel an klarer Einsicht in den jetzigen Stand der kirchlichen Dinge zur sog. Bewegung der Tradition geführt.

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Franzls Weihnachtskrippe

Für jeden, der noch Augen im Kopf hat, ist es unübersehbar: Herr Bergoglio hat es nicht so sehr mit dem Christentum, das Neuheidentum scheint ihm viel lieber zu sein. Jedenfalls gibt er sich jegliche Mühe, selbst die letzten spärlichen Reste christlicher Vergangenheit und damit christlicher Identität auszumerzen und durch neuheidnische Elemente zu ersetzen. Von katholischer Vergangenheit braucht man schon gar nicht mehr sprechen, die ist schon lange ad acta gelegt – also irgendwo im Kellerarchiv des Vatikans verstaut worden und dort längst verstaubt. Es sind nur noch ein paar recht seltsame Traditionalisten, die diese Tatsache bestreiten, recht eigenartig modernistische Traditionalisten, muß man hinzufügen, die schon lange nicht mehr wissen, was es heißt, katholisch zu sein, und darum die katholische Kirche von der Synagoge Satans nicht mehr unterscheiden können.

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