Liturgische Metamorphose – 4. Teil

von antimodernist2014

Was bisher geschehen ist: Nach den liturgischen Reformen des heiligen Papstes Pius X. geriet das Anliegen weiterer Reformen in die Hände der „Liturgischen Bewegung“, welche unter liturgischer Reform eine völlige Änderung der Liturgie und ihres Wesens verstand, ganz zeitgeistgemäß weg von Gott und hin zum Menschen. In den 1930er und 1940er Jahren konnten diese neuen und falschen Ideen bis Rom vordringen. Papst Pius XII. setzte im Jahr 1948 eine eigene römische Kommission für liturgische Reformen ein mit dem Lazaristenpater und Freimaurer Annibale Bugnini als Sekretär. Damit hatte er den Bock zum Gärtner gemacht, denn Bugnini ging als Vater der „Neuen Messe“ in die Geschichte ein. Er machte sich auch gleich ans große alchimistische Werk der Transformation, welche aus der römischen heiligen Liturgie die Menschenmachwerks-Pseudoliturgie der „konziliaren Kirche“ hervorbringen sollte. Erste Etappen waren die „experimentelle Osternacht“ vom Jahr 1951, die „Neuordnung der Karwoche“ 1955 und die neuen Rubriken 1957 und 1958. Nach dem Tod Pius‘ XII. setzte die Kommission ihre Tätigkeit fort, was zu den liturgischen Büchern Johannes‘ XXIII. von 1962 führte, darunter das erste Missale des Annibale Bugnini. Dieser war auch Sekretär der Vorbereitenden Liturgischen Konzilskommission für das „II. Vatikanum“ und war auf diese Weise maßgeblich an der Erstellung des Schemas über die Liturgie beteiligt, welches als erstes auf dem „Konzil“ behandelt und verabschiedet wurde. Darin erhielten die falschen, hoministischen und freimaurerischen Prinzipien, nach welchen die Liturgie umgewandelt werden sollte, gewissermaßen den „höchstkirchlichen“ Segen. Hatte Johannes XXIII. Bugnini schließlich noch vor dem Konzil „in die Wüste geschickt“, so holte ihn Paul VI. sogleich zurück und betraute ihn noch im Jahr 1964 als Sekretär des „Rates zur Durchführung der Konstitution über die heilige Liturgie“ mit der möglichst raschen Umsetzung der Liturgiekonstitution „Sacrosanctum Concilium“. Der große Meister ging auch gleich ans Werk, und so treten wir in die letzte und entscheidende Phase der liturgischen Metamorphose, der finalen Umwandlung.

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