Die zehn Lebensregeln des Jorge Mario Bergoglio alias Franziskus

Die achte Regel: „Denken Sie positiv. Über andere schlecht zu reden zeige geringes Selbstwertgefühl. Es heiße so viel wie: ‚Ich fühle mich so wertlos, dass ich andere niedermachen muss, statt mich selbst zu erheben.’“

Über andere schlecht zu reden, zeigt nicht nur ein geringes Selbstwertgefühl, sondern ist sündhaft. Aber der Begriff Sünde kommt im Denken Jorge Mario Bergoglios offensichtlich nicht mehr vor. Ohne Gott gibt es natürlich auch keine Sünde, sondern nur noch menschliches Fehlverhalten – was jedoch ohne Gott ein äußerst dehnbarer Begriff ist, was wiederum den Chef der neurömischen Konzilskirche nicht zu beunruhigen scheint.

Die neunte Regel: „Respektieren Sie andere Religionen: ‚Die schlimmste Sache von allen ist es, andere zu einer Religion bekehren zu wollen, was so viel heißt wie: Ich spreche mit dir, um dich zu überreden.’“

Bei der neunten Regel ist der Freigeist Jorge Mario Bergoglio richtig in seinem Element: „Die schlimmste Sache von allen ist es, andere zu einer Religion bekehren zu wollen.“ Das ist nun wirklich das Schlimmste, was man sich als Katholik ausdenken kann, wenn man jemand zum Glauben an Jesus Christus bekehren würde, an Jesus Christus, den menschgewordenen Sohn Gottes, der von sich gesagt hat: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt; und jeder, der im Glauben an mich lebt, wird niemals sterben“ (Joh. 11,25f). Wer sonst kann so reden, ohne sich lächerlich zu machen? Aber natürlich darf man solche Worte heutzutage nicht mehr allzu ernst nehmen, heute in der Zeit der allumfassenden Ökumene. Jorge Mario Bergoglio hat das durchaus verstanden und die Konsequenzen daraus gezogen. Es ist nur seltsam, daß die Katholiken immer noch nicht verstehen, was in Rom passiert ist.

Die zehnte Regel: „Bleiben Sie friedlich: ‚Wir leben in Zeiten von vielen Kriegen‘, sagt der Papst. ‚Der Ruf nach Frieden muss herausgerufen werden. Frieden wirkt manchmal ruhig, aber das ist er nicht. Frieden ist immer aktiv und dynamisch.’“

Von einem faulen Frieden, der nichts ist als ein verdeckter Krieg, scheint Franziskus noch niemals etwas gehört zu haben – oder will er davon einfach nichts wissen? Außerdem scheint er ganz vergessen zu haben, daß niemand im Frieden leben kann, wenn der böse Nachbar es nicht will. Wie soll da der Frieden – ist dieser denn eine Person? – dynamisch und aktiv werden können, wenn der Nachbar einem über Nacht überfällt? Bei dieser Regel wird die irreale Welt des Jorge Mario Bergoglio allen sichtbar, die noch Augen haben zu sehen. Entsprechend werden seine 10 Regeln auch nur jene glücklich machen, die in irgendeiner illusionären Welt sich verfangen haben – aber das sind heutzutage, so ist zu befürchten, mehr Menschen als man meint.

Im römischen Katechismus lautet die zweite Frage der Einleitung zu den zehn Geboten: „Warum die Hirten besonders die zehn Gebote geläufig inne haben und erklären müssen.“ Die Antwort darauf lautet: „Da sie also die Summe des ganzen Gesetzes sind, müssen die Hirten in deren Betrachtung Tag und Nacht verweilen, nicht nur um ihr eigenes Leben nach dieser Richtschnur zu ordnen, sondern um auch das ihnen anvertraute Volk im Gesetze des Herrn zu unterweisen. Denn ‚die Lippen des Priesters sollen die Wissenschaft bewahren und das Gesetz soll man aus seinem Munde holen; denn er ist der Engel des Herrn der Heerscharen‘; was sich vorzüglich auf die Hirten des neuen Gesetzes bezieht, welche, Gott näher stehend, ‚von Klarheit zu Klarheit‘ umgewandelt werden müssen, ‚wie von des Herrn Geist‘; und da sie Christus der Herr mit dem Namen ‚Licht‘ bezeichnet hat, so ist es ihre eigentliche Aufgabe, das Licht derer zu sein, die in der Finsternis sind, die Unterweiser der Unverständigen, die Lehrer der Kleinen, und wenn jemand sich in irgend eine Sünde verirrt hat, so sollen sie, die geistlich sind, einen solchen unterrichten.“

Blickt man von diesem Ideal eines Hirten her kritisch auf die 10 Regeln des weißgekleideten Mannes in Rom, dann kann man zusammenfassend ganz bestimmt eines sagen: Wer seine 10 Regeln befolgt, der wird, wenn er ganz großes Glück hat, vielleicht ein etwas besserer Mensch, aber in den Himmel kommen wird er damit ganz sicher nicht! Und man muß wohl oder übel angesichts dieses Ideals eine Hirten feststellen: Herr Jorge Mario Bergoglio hat offensichtlich seinen Beruf verfehlt, er hätte besser Sozialarbeiter, Entwicklungshelfer, Staubsaugerverkäufer – oder womöglich gleich Politiker werden sollen. Denn da geht es ganz sicher auch nicht um die Wahrheit oder gar um Gott.