Die zehn Lebensregeln des Jorge Mario Bergoglio alias Franziskus

Der hl. Philipp Neri hat ein „Lied von den Eitelkeiten“ ersonnen. Dieses Lied wird seit den Zeiten Philipp Neris bei dem Pilgergang gesungen, den die römischen Oratorianer alljährlich am dritten Sonntag nach Ostern unter Beteiligung von Hunderten oder gar Tausenden von Menschen aus allen Volksschichten zu den sieben Wallfahrtskirchen von Rom führen. Wir wollen die Strophen dieses Liedes in einer Übersetzung von Werner Bergengruen hier als abschließende Gedanken anführen, weil die Regeln Bergoglios allzu kalt, deprimierend, nichtssagend, ja glaubenszerstörend daherkommen. Dagegen klingt das Lied des hl. Philipp Neri wie ein wahrer Sonnengesang, erwärmt durch die ewige Wahrheit des göttlichen Glaubens. Diese Strophen zeigen, wie die wahre Menschenfreundlichkeit eines Philipp Neri selbst die herbste Wahrheit unseres Lebens ohne Strenge, ja mit Heiterkeit verkündet, ohne sie zu verfälschen:

Eitelkeit der Eitelkeit,
alles Ding ist Eitelkeit:
Was die Welt hat, weit und breit,
alles Ding ist Eitelkeit.

Hat die Welt und ihr Belieben
dich so hoch du willst getrieben,
was wird sein zur Sterbenszeit?
Alles Ding ist Eitelkeit.

Magst du herrschen tausend Jahr
ohne Trübsal und Gefahr,
was wird sein zur Sterbenszeit?
Alles Ding ist Eitelkeit.

Geht es wie im Taubenschlag,
tausend Diener Nacht und Tag,
was wird sein zur Sterbenszeit?
Alles Ding ist Eitelkeit:

Hast du mehr Soldatenscharen,
als dem Xerxes dienstbar waren,
was wird sein zur Sterbenszeit?
Alles Ding ist Eitelkeit.

Sprichst du gleich in allen Zungen,
wirst als Weiser hoch besungen,
was wird sein zur Sterbenszeit?
Alles Ding ist Eitelkeit.

Machst in Gärten und Palästen
lustig dich mit deinen Gästen,
was wird sein zur Sterbenszeit?
Alles Ding ist Eitelkeit.

Magst bei Spiel und Lautenschlage
festlich treiben deine Tage,
was wird sein zur Sterbenszeit?
Alles Ding ist Eitelkeit.

Folgst du bei gesundem Leibe
jedem Wunsch und Zeitvertreibe,
was wird sein zur Sterbenszeit?
Alles Ding ist Eitelkeit.

Kehre drum zu Gott den Sinn,
all dein Lieben schenk ihm hin.
Er ist immer dir bereit.
Alles sonst ist Eitelkeit.

Konntst du dir nach Lust und Willen
jegliches Verlangen stillen,
was wird sein zur Sterbenszeit?
Alles Ding ist Eitelkeit.

Wär gleich aller Schatz der deine,
Silber, Gold und blanke Steine,
was wird sein zur Sterbenszeit?
Alles Ding ist Eitelkeit.

Lebst du gleich auf dieser Erde
freudenreich und ohn Beschwerde,
was wird sein zur Sterbenszeit?
Alles Ding ist Eitelkeit.

Fern von Sorgen und Gebresten
tust du alles dir zum Besten,
was wird sein zur Sterbenszeit?
Alles Ding ist Eitelkeit.

War dein Herz zu jeder Stunde
nur mit dieser Welt im Bunde,
was wird sein zur Sterbenszeit?
Alles Ding ist Eitelkeit.

Zähm dich. Nimm zu Gott den Lauf.
Tu’s geschwind, er nimmt dich auf.
Er ist immer dir bereit!
Alles sonst ist Eitelkeit.