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Die katholische Stimme

Monat: November, 2014

Liturgische Metamorphose – 6. Teil

Bereits im letzten Beitrag waren wir am Endpunkt des alchimistischen Werks der großen Baumeisters Bugnini, dem „Novus Ordo Missae„, angelangt und hatten uns die Apostolische Konstitution „Missale Romanum“ Pauls VI. vom 3. April 1969 sowie seine Ansprache am Vorabend des weltbewegenden Ereignisses, nämlich der verpflichtenden Einführung der „Neuen Messe“ zum 1. Adventssonntag, angesehen. Dieser 1. Advent fiel damals vor 45 Jahren ebenso wie dieses Jahr auf den 30. November. Den Rest des Beitrags lesen »

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Papst und Antichrist

1. Der englische Kardinal Henry Edward Manning (1808 bis 1892) war zunächst anglikanischer Pastor, ehe er 1851 zum katholischen Glauben konvertierte und zum Priester geweiht wurde. 1865 erfolgte seine Ernennung zum Erzbischof von Westminster, und 1875 erhielt er den Kardinalshut. Bereits 1863 hatte der als „Ultramontanist“ und glühender Verfechter der päpstlichen Unfehlbarkeit bekannte Manning ein Büchlein geschrieben: „The Present Crisis of the Holy See – Die gegenwärtige Krise des Heiligen Stuhls“, in welcher er die damaligen Geschehnisse im Lichte der Offenbarung deutete. Den Rest des Beitrags lesen »

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Vierzig Jahre Lefebvrismus

Der vierzigste Jahrestag eines denkwürdigen Ereignisses förderte eine erfreuliche Harmonie der verschiedenen „traditionalistischen“ Strömungen zutage. In ungewohnter Einmütigkeit gedachten sowohl die offizielle „Piusbruderschaft“ als auch ihre Dissidenten von links bis rechts der berühmten Erklärung von Erzbischof Lefebvre vom 21. November 1974. Den Rest des Beitrags lesen »

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Zu richten die Lebenden und die Toten

1. Am Ende der Zeiten steht, so wissen wir aus dem Glauben, das große Welt-Gericht. Wie wird das sein? Was werden wir dann tun? „Tagt der Rache Tag den Sünden, wird das Weltall sich entzünden, wie Sibyll und David künden. Welch ein Graus wird sein und Zagen, wenn der Richter kommt mit Fragen, streng zu prüfen alle Klagen. … Weh, was werd‘ ich Armer sagen, welchen Anwalt mir erfragen, wenn Gerechte selbst verzagen?“ Wir fragen nach beim heiligen Thomas von Aquin. Den Rest des Beitrags lesen »

Knick in der Optik

Es ist nicht gerade einfach, im Leben immer objektiv zu sein, immer rein sachlich zu urteilen, also eine Sache genau so zu sehen, wie sie in Wirklichkeit auch ist und nicht so oder nur so, wie sie mir bloß scheint oder vielleicht sogar nur so, wie ich sie mir wünsche. Nur allzu leicht mischen sich unter die persönlichen, rationalen Urteile irrationale Vor-Urteile, die den eigenen Vor-Lieben entspringen und den nüchternen Blick des Geistes trüben. Man bekommt einen „Knick in der Optik“, wie es die Alltagssprache ausdrückt. Den Rest des Beitrags lesen »

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Terror des Geschwätzes

1. Jorge Mario Bergoglio alias „Franziskus“ redet bekanntlich viel, wenn der Tag lang ist, und das jeden Tag, und jeder Tag ist für ihn lang. Hier eine kleine Blütenlese vom Monat Oktober. Den Rest des Beitrags lesen »

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Und ein ewiges Leben. Amen.

1. Im November betrachten wir die „Letzten Dinge“: Tod, Gericht, Fegefeuer, Himmel und Hölle. Mit letzteren beiden wollen wir uns hier beschäftigen anhand der Erklärungen, die uns der heilige Thomas von Aquin zum Glaubensbekenntnis gibt. Er schreibt: „Es ist zweckmäßig, an das Ende des Glaubensbekenntnisses das Ziel aller unserer Wünsche, nämlich das ewige Leben, zu setzen; daher heißt es am Schluß: ‚Ein ewiges Leben. Amen.’“ Den Rest des Beitrags lesen »

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Ich glaube an die Auferstehung des Fleisches

1. Wenn wir dieser Tage besonders der Toten gedenken, so dürfen wir nicht außer acht lassen, daß der Tod nicht das letzte Wort ist. Wir glauben gewiß an ihre Auferstehung, und das ist der Grund, warum Christen ihre Toten nicht einfach verbrennen, sondern sie gewissermaßen zur Ruhe betten, sie der Erde übergeben, von der sie genommen sind, damit sie dort der Auferstehung entgegenharren. Den Rest des Beitrags lesen »

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Der heilige Alfons Maria von Liguori II

Die Gesellschaft des 18. Jahrhunderts war ein seltsames Gemisch von neu aufkommender, moderner Skepsis und altem Glauben. Wobei der Glaube, im Gegensatz zu heute, immer noch im Volk tief verwurzelt, wenn auch teilweise etwas verwahrlost war. Verantwortlich dafür war großteils die Geistlichkeit. Den Rest des Beitrags lesen »

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