antimodernist-org

Die katholische Stimme

Monat: April, 2015

Prototyp der Neuen Messe

Wenn man die Arbeit der Modernisten mit derjenigen der sog. Traditionalisten vergleicht, so muß man leider weitestgehend feststellen, die Modernisten arbeiten vorausschauender, geordneter, zielstrebiger, gekonnter und viel effektiver als diese. Dazu kommt noch, nur ganz wenige Traditionalisten sind noch fähig, die ganze Tragweite der modernistischen Irrlehre richtig einzuschätzen, weshalb sie fast immer weit hinter der modernistischen Fehlentwicklung hinterherhinken. Ein Paradebeispiel dafür ist die hl. Liturgie und ihre modernistische Reform. Wir haben in der Artikelreihe „Liturgische Metamorphose“ schon ausführlich dargestellt, mit welchem über Jahrzehnte währenden Bemühen die Modernisten daran gegangen sind, die hl. Liturgie so grundlegend zu verändern, daß sie als Kult des Menschen auch zur neuen Menschenmachwerkskirche paßt. Den Rest des Beitrags lesen »

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Jahr der Barmherzigkeit

1. Bergoglio hatte wieder einmal einen Geistesblitz, und da solche für ihn stets gleichbedeutend sind mit göttlichen Eingebungen, machte er sich sogleich daran, ein außerordentliches „Heiliges Jahr“ der „Barmherzigkeit“ anzukündigen. „Gegeben zu Rom, bei Sankt Peter, am 11. April, Vigil des zweiten Sonntags der Osterzeit oder Sonntags der Göttlichen Barmherzigkeit, im Jahr des Herrn 2015, im dritten Jahr meines Pontifikats“ veröffentlichte Bergoglio seine zugehörige „Bulle“ mit dem Titel „Misericordiae Vultus“, ein – wie von der „Konziliaren Kirche“ allgemein und vom Schwätzer Bergoglio im besonderen nicht anders zu erwarten – Dokument von ausufernder Länge. Den Rest des Beitrags lesen »

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Auferstanden von den Toten

1. Den Höhepunkt unseres Glaubens bildet die Auferstehung des Heilands von den Toten. Sein Tod allein hätte uns nichts genützt. „Wenn aber Christus nicht auferweckt ist, so ist euer Glaube eitel; ihr seid noch in euren Sünden“ (1 Kor 15,17). Darum glauben und bekennen wir fest, Jesus Christus sei am dritten Tag nach Seinem Tod wieder auferstanden von den Toten. Den Rest des Beitrags lesen »

Abgestiegen zu der Hölle

1. Nach Seinem Tod am Kreuz ist Unser Herr Jesus Christus mit Seiner heiligsten Seele in die Hölle hinabgestiegen, so sagt es unser Glaubensbekenntnis. Der heilige Thomas von Aquin erklärt uns dazu: „Wie gezeigt wurde, bestand der Tod Christi, wie der Tod der anderen Menschen, in der Trennung der Seele vom Körper. Aber die Gottheit war mit dem Menschen Christus so unlöslich verbunden, daß sie, trotz der Trennung von Seele und Körper, vollkommen mit Seele und Körper vereint blieb, so daß der Sohn Gottes mit dem Körper im Grabe gegenwärtig war und mit der Seele zu der Hölle abstieg.“ Es ist deswegen ein schöner Brauch in Süddeutschland, am Heiligen Grab zur Anbetung die verschleierte Monstranz mit dem Allerheiligsten auszusetzen. Es wird damit verdeutlicht, daß auch im toten Leib Christi im Grab Seine Gottheit nach wie vor anwesend ist. Den Rest des Beitrags lesen »

Betrachtung zu den Kartagen

Das liturgische Jahr geht seinem Höhepunkt entgegen, der Karwoche mit den drei heiligen Tagen. Welch einen Reichtum enthüllen die Zeremonien dieser Tage, einen Reichtum an Gedanken über die Sünde, das Leiden, die Sühne, die Erlösung, und damit immer eingeschlossen einen Reichtum an Gnade. Damit jedoch dieser Gnadenreichtum die Seele ergreifen kann, muß diese vorbereitet sein. Wir müssen die Liturgie verstehen, damit wir sie in der rechten Weise mitfeiern können und die Gnaden in uns fruchtbar werden. Den Rest des Beitrags lesen »

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