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Die katholische Stimme

Monat: November, 2015

Tätige Teilnahme

1. Das Zauberwort bei den „liturgischen Reformen“ des vorigen Jahrhunderts, welche in den „Novus Ordo Missae“ mündeten, war die „tätige Teilnahme“ der Gläubigen. Dieses Schlagwort, das die „Liturgische Bewegung“ eifrig in die katholische Welt streute, ging angeblich auf keinen geringeren zurück als den heiligen Papst Pius X., näherhin auf sein Motu proprioTra le SollecitudiniInter pastoralis officii“, auch „Gesetzbuch der Kirchenmusik“ genannt, vom 22. November 1903. Den Rest des Beitrags lesen »

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Wahrnehmungsstörungen

Dem einen oder anderen wird es wohl zuweilen oder womöglich auch schon öfter aufgefallen sein, daß seine Zeitgenossen offensichtlich an Wahrnehmungsstörungen leiden, also gewisse Sachverhalte, Tatsachen nicht wahrnehmen wollen, obwohl diese, wie die Sprache sich griffig ausdrückt, direkt vor der Nase liegen. Obwohl dem so ist, obwohl die Sache direkt vor der Nase liegt, will man sie nicht sehen oder wenigstens nicht so sehen, wie sie wirklich ist – und mit der Zeit sieht man sie auch wirklich nicht mehr. Aus der willentlich verweigerten Wahrnehmung wird eine Wahrnehmungsstörung. Den Rest des Beitrags lesen »

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Arme Seelen

Nur im heiligen Glauben wird man der ganzen Wirklichkeit ansichtig, nur im göttlichen Offenbarungsglauben ist es uns gegeben, hinter die Kulissen zu schauen – wobei mit Kulissen hier der Tod gemeint ist. Eigentlich müßte man denken, daß die Menschen diese Möglichkeit freudig ergreifen würden, denn immerhin beginnt hinter diesen Kulissen des Todes die Ewigkeit – und die Ewigkeit hört niemals mehr auf, sie geht weiter und weiter und weiter, ohne je zu enden immer weiter. Den Rest des Beitrags lesen »

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