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Die katholische Stimme

Monat: Januar, 2016

Petri Stuhlfeier

Die Kirche feiert am 18. Januar das Fest „Petri Stuhlfeier zu Rom“. Der „Schott“ (1934) schreibt dazu: „Vielleicht schon um das Jahr 300, sicher um 450, feierte man in Rom am 22. Februar ein eigenes Fest zur Erinnerung daran, daß der hl. Petrus in Rom Bischof wurde, d.h. den bischöflichen Stuhl von Rom bestieg. In Gallien beging man im 6. Jahrhundert am 18. Januar ein Fest zur Erinnerung an die Übergabe der Schlüsselgewalt an Petrus.Noch im 6. Jahrhundert begann man eine doppelte Stuhlfeier zu unterscheiden, eine zu Rom und eine zu Antiochien, wo Petrus zuerst tätig war. Papst Paul IV. schrieb 1558 beide Feste vor, für den 18. Januar das Fest der Stuhlfeier zu Rom, für den 22. Februar das der Stuhlfeier zu Antiochien.“ Den Rest des Beitrags lesen »

Vom Fest der Erscheinung Unsres Herrn

Nach dem Hochfest der Geburt Unseres Herrn begeht die Kirche am 6. Januar ein weiteres hohes Fest: das Fest der Erscheinung des Herrn, auch Epiphanie oder „Dreikönigsfest“ genannt. Der Katechismus des hl. Pius X. erklärt uns: „Das Fest der Erscheinung des Herrn ist eingesetzt, um das Andenken an drei große Geheimnisse zu feiern, von denen das erste und Hauptgeheimnis die Anbetung der Weisen ist, das zweite ist die Taufe Jesu Christi, das dritte ist sein erstes Wunder auf der Hochzeit zu Kana in Galiläa.“ Das Evangelium des ersten Geheimnisses hören wir am 6. Januar, das des zweiten am Oktavtag von Epiphanie, dem 13. Januar, das Evangelium von der Hochzeit zu Kana wird am zweiten Sonntag nach Erscheinung verlesen. Den Rest des Beitrags lesen »

Die Erde über dem Himmel

In dieser schnellebigen Zeit ist jeder in der Gefahr, am Wesentlichen vorbeizugehen, weil er nur allzu schnell meint, gar keine Zeit dafür zu haben. Für die modernen „Katholiken“ etwa ist die Weihnachtszeit meist schon mit Neujahr wieder zuende. Mancher schafft es womöglich noch bis zum Dreikönigsfest, einen Gedanken an das Christkind in Erinnerung zu halten, aber dann ist sicher alles vorbei, denn es ist ja inzwischen schon Fasching geworden. Wie gut, daß nach der alten Ordnung die Weihnachtszeit bis zum Fest Maria Lichtmeß ausgreift und uns somit längere Zeit gewährt, dem Weihnachtsgeheimnis auf den Grund zu gehen. Darum wollen wir auch die Gedanken vom Dezember (Göttlicher Gast) nochmals aufgreifen und fortführen, ist ja das Geheimnis der Menschwerdung Gottes ganz und gar grundlegend für unseren christkatholischen Glauben. Den Rest des Beitrags lesen »

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Vom Fest der Beschneidung des Herrn

Am 1. Januar feiert die Kirche die Oktav von Weihnachten und das Fest der Beschneidung des Herrn. „Das Fest der Beschneidung des Herrn ist eingesetzt worden, um das Gedächtnis des vergossenen Blutes Christi in den ersten Tagen seines Lebens zu feiern“, sagt der Katechismus des hl. Pius X. Den Rest des Beitrags lesen »