Die Vision Papst Leos XIII.

von antimodernist2014

Gehen wir ins Jahr 1934, also 50 Jahre nach der Vision Papst Leos XIII. Die Kirche Gottes hat den Modernismus zwar verurteilt, aber die Seuche grassiert im Verborgenen weiter, der Kommunismus möchte die Welt erobern und die Nationalsozialisten Deutschland. Da geht Papst Pius XI. hin und kürzt das Gebet zum hl. Erzengel Michael auf die uns heute bekannte Form. Fortan ist es den Priestern und Gläubigen nicht mehr präsent, wie heftig und planmäßig der Teufel gegen die Katholiken wütet und daß die Feinde dort, „wo der Sitz des heiligen Petrus und der Lehrstuhl der Wahrheit zur Erleuchtung der Völker errichtet ist“, diese „den Thron ihrer abscheulichen Gottlosigkeit aufgestellt“ haben.

75 Jahre nach der Vision Papst Leos XIII., am 25. Januar 1959, gab Papst Johannes XXIII. vor 17 Kardinälen im Kapitelsaal der Patriarchalbasilika St. Paul vor den Mauern völlig überraschend bekannt, daß er ein ökumenisches Konzil einzuberufen beabsichtige, dieses sollte auf keinen Fall irgendwelche Irrtümer verurteilen, sondern „mutig und furchtlos in einem großen Sprung nach vorn im Licht der modernen Forschungen und in der Sprache des heutigen Denkens eine Antwort auf die veränderte Situation der Gegenwart suchen“. Das sog. Konzil sollte die Gründungsurkunde der neuen Menschenmachwerkskirche sein.

Die Zeitschrift “Chiesa viva” bringt in ihrer Ausgabe Juli-August 2012, JAHRGANG XLII, Heft Nr. 451, einen ausführlichen Bericht über die Inthronisierung Luzifers im Vatikan.

„Die Inthronisation des gefallenen Erzengels Luzifer fand am 29. Juni 1963 in der römisch-katholischen Zitadelle (d.h. im Vatikan) statt: ein passendes Datum für die Erfüllung eines historischen Versprechens. Wie jeder Anhänger dieses Zeremoniells wusste, hatte die Tradition des Satanismus schon lange prophezeit, dass die Zeit des Fürsten in dem Moment anbräche, da ein Papst den Namen des Apostels Paulus annähme. Diese Voraussetzung – das Signal für die hereinbrechende Zeit der Ernte – war achtTage zuvor mit der Wahl des jüngsten Nachfolgers Petri erfüllt worden.“
(ebd. S. 9)

Also 79 Jahre nach der Vision von Papst Leo XIII. nimmt Luzifer den Vatikan in Besitz, nachdem die Feinde zuvor die geeigneten „Päpste“ auf den Stuhl Petri gesetzt haben, um diesen zum „Thron ihrer abscheulichen Gottlosigkeit“ zu machen. Schließlich ging also doch noch alles ganz nach Plan! Hören wir weiter:

„Auch die Freimaurerei kennt diese Regel; in der Tat hat sie seit den Zeiten von Nubius, Oberhaupt der Alta Vendita und somit Oberhaupt des satanischen Bayrischen Illuminatenordens, einen Plan der Zerstörung innerhalb der katholischen Kirche gezeichnet, dessen Ziel eine Revolution, die von oben ausgehen sollte, ist. All ihre Bemühungen waren in der Tat darauf angelegt, einen Papst zu wählen, der einer der ihrigen war! Dies war Papst Paul VI. Der Papst, der die Kirche veränderte!
Auch Pater Gabriele Amorth, offizieller Exorzist der Diözese Rom, ist sich der Existenz von satanischen Sekten unter dem Klerus in Rom bewusst. In einem Auszug aus seinen “Memoiren” lesen wir:
– Satanisten im Vatikan?
„Ja, auch im Vatikan gibt es Mitglieder satanischer Sekten.”
– Und wer gehört dazu? Handelt es sich um Priester oder einfache Laien?
“Es sind Priester, Bischöfe und sogar Kardinäle!”
– Verzeihen Sie, Pater Gabriel, aber woher wissen Sie das?
“Ich weiß es von Personen, die mir darüber berichten konnten, weil sie Gelegenheit hatten, es direkt zu erfahren. Und es wurde mehrmals vom Dämon selbst “gebeichtet” unter Gehorsam während der Exorzismen.”

– Es stimmt also, was Paul VI. sagte: dass der “Rauch Satans” in die Kirche eingedrungen ist?
“Es ist leider wahr, denn selbst in der Kirche gibt es Anhänger satanischer Sekten.“

So ist sich Benedikt XVI. der Tatsache bewusst, wie von Pater Amorth bestätigt, dass es im Vatikan Kardinäle, Bischöfe und Priester gibt, die Mitglieder von satanischen Sekten sind, “aber er tut was er kann”!
Aber auch Paul VI. wusste, dass der “Rauch Satans” in die Kirche eingedrungen war, und er wählte, ausdrücklich, genau diesen Tag, den 29. Juni, an welchem die zwei schwarzen Messen zur Inthronisierung Satans im Vatikan zelebriert wurden! Obwohl “er die Schleier des Schweigens und der Zensur hob, die zu lange gedauert hatten”, was “aber keine praktischen Auswirkungen hatte”!
Man könnte sich denken, dass nach der Anrufung Luzifers durch den ehemaligen Bischof von Charleston, Msgr. John Joyce Russell: “… Mit der Stola alles Unheiligen, lege ich jetzt die Dreifache Krone von Petrus in Deine Hände, auf Luzifers gnadenloses Geheiß, auf dass Du hier herrschen mögest…”, sowie nach der Niederlegung der Tiara durch Paul VI. am 23. November 1964, und wiederum nach dem Entfernen der Tiara aus dem Apostolischen Symbol [Wappen] durch Benedikt XVI., diese beiden Päpste sich nur damit abfinden konnten, “zu sprechen ohne praktische Auswirkungen zu haben” und “zu tun was man kann”, weil sie durch die Beseitigung der Tiara ihren Willen ausdrückten, die Kirche nicht mehr regieren zu wollen!
Und warum dann die Entscheidung, die Tiara abzulegen und sie aus dem Wappen des Heiligen Stuhls zu entfernen?
War es eine persönliche Entscheidung oder von jemandem auferlegt? Eine genaue Antwort finden wir in den Worten des preußischen internationalen Gesandten, als er am Ende der schwarzen Messe in der Paulinischen Kapelle das Ermächtigungsgesetz verlas: “… wer immer, durch diese Innere Kapelle, zum letzten Nachfolger des Amtes Petri erwählt und bestimmt wird, soll gemäß seinem Amtseid sich und alles, was er tut, zum willigen Instrument und Verschworenen des Einen weihen, der dem Menschen auf Erden und überall im menschlichen Kosmos ein Heim errichten wird…” Kurz vorher sagte er, dass diese Innere Kapelle “beansprucht, angeeignet und in Besitz genommen worden ist von Ihm, demjenigen, den wir als Herrn und Meister unseres menschlichen Schicksals (Luzifer) eingesetzt haben.”
Folgende Tatsachen sind bereits Teil der Geschichte:
– die Entscheidung, Kard. Roncalli zum Papst zu wählen, wurde durch die Freimaurerei getroffen;
– die Wahl von Kard. Montini zum Papst geschah aufgrund der Intervention einiger Mitglieder der jüdischen Hochfreimaurerei der B’naiB’rith;
– die Wahl von Kard. Karol Wojtyla als Nachfolger auf dem päpstlichen Stuhl wurde durch Zbigniew Brzezinski, Oberhaupt der B’naiB’rith von Polen bewerkstelligt, und sein großer Wähler im Konklave war der Freimaurer Kard. König.
– dass es die Freimaurerei ist, die den Papst wählt, beweist auch der Brief von Kard. Baggio, geschrieben an den Großmeister der italienischen Freimaurerei, unmittelbar nach dem Tod von Paul VI., in welchem er ihm seine Dienste anbot, wobei er ihn jedoch an sein Versprechen erinnerte, ihn zum Papst zu machen.“
(ebd. S. 11f)

Welcher Katholik hätte sich vor 100 Jahren vorstellen können, daß der teuflische Plan, die Strukturen der Kirche zu unterlaufen und in einer feindlichen Übernahme den eigenen Zielen unterzuordnen so gelingen würde? Dabei hätte man allein schon aufgrund des Michaelsgebets Leos XIII. vorsichtig sein müssen. Denn darin kommt zum Ausdruck, daß der Plan gelingen werde. Und auch – wenn das Zwiegespräch echt ist – durch die Antwort unseres göttlichen Herrn und Lehrmeisters auf Satans hochmütige Behauptung „Ich kann Deine Kirche zerstören“, antwortet unser göttlicher Herr nicht einfach mit „Nein, das kannst Du nicht“, sondern ruhig und ernst: „Du kannst? Dann gehe und tue es.“ Zudem bekommt Satan die Zeit, die er von Gott verlangt, zugesprochen (Man wird bei diesem Gespräch an das Buch Job erinnert, vgl. Job, 1,6ff). Nun wir sind im Jahr 133 nach der Vision des Papstes Leo XIII. – und müssen einsehen, daß der Teufel viel mehr erreichen kann, als wir Katholiken ihm gemeinhin zugestehen wollten. Der Teufel wird die Kirche zwar nicht zerstören, aber er kann die Kirche verfinstern, wie die Gottesmutter in La Salette vorausgesagt hat.

Abschließend wollen wir noch eine bedeutende Visionärin zu Wort kommen lassen. Maria von Agreda sieht nach dem Sturz Luzifers aus dem Himmel folgendes:

„Weil Gott aller Voraussicht nach die Menschen sehr lieben werde, würde die ärgste Rache und schwerste Unbill darin bestehen, daß sie (Anm. die Dämonen) die Wirkungen der göttlichen Liebe verhinderten, indem sie die Menschen betörten, verführten und soviel wie möglich aufreizten, gegen Gott undankbar und rebellisch zu sein. Dadurch würden sie seine Gnade und Freundschaft verlieren. Nach dieser Erkenntnis müssen wir arbeiten und alle Kräfte und Sorgen aufbieten. Wir wollen die Menschen unsern Einsprechungen und unserm Willen unterwürfig machen und sie dadurch verderben. Wir wollen das ganze Menschengeschlecht verfolgen und es um seinen verheißenen Lohn bringen. Wir wollen unsere ganze Wachsamkeit aufbieten, dass die Menschen nicht zur Anschauung Gottes gelangen, weil diese uns ungerechterweise verweigert wurde. Großen Triumph werde ich über sie feiern. Alles werde ich verheeren und meinem Willen unterwerfen. Ich will Irrtümer und Sekten und meine den Gesetzen Gottes zuwiderlaufenden Gesetze verbreiten.
Ich selbst werde aus den Menschen Propheten und Anführer erwecken, in sie meine Irrlehren säen, die sie überall verbreiten sollen. Darauf will ich aus Rache gegen ihren Schöpfer sie zu mir in die Qualen der Hölle hinabziehen. Die Armen will ich bedrängen, die Notleidenden unterdrücken, die Verlassenen verfolgen. Ich will Zwietracht säen, Kriegsflammen entzünden, Völker gegen Völker hetzen, Hochmütige und Freche hervorbringen, die das Gesetz der Sünde überall ausbreiten. Alle, die mir folgen, will ich im ewigen Feuer vergraben. Jene, die sich mir am engsten anschließen, will ich in den Ort der größten Qualen versenken. Das wird mein Reich sein, das ist der Lohn, den ich meinen Knechten gebe.“

Seiten: 1 2 3