Garibaldi und die Eroberung Roms

von antimodernist2014

Später spielte Bisi noch auf den 20. September an, das ist der Tag, an dem die Freimaurer ihren Sieg über den Kirchenstaat feiern: „Der nächste 20. September sollte wegen einer anderen Bresche begangen werden, einer Bresche, die dazu dient, Mauern einzureißen, die verschiedene Welten trennen, die sich begegnen möchten. Es besteht eine große Notwendigkeit nach Verbindungen. Das war auch die Botschaft des Zweiten Vatikanischen Konzils, das vor 50 Jahren eine neue Ära innerhalb der katholischen Welt geöffnet hat. Eine Botschaft, die heute mit dem Pontifikat von Bergoglio mit einem neuen und sehr starken innovativen Schub aufgeladen wird, die aus dem Willen erwächst, die Kirche in ihrer Physiognomie (äußeren Erscheinung) neu zu modellieren, einer Überprüfung der Seelsorge der zwischenmenschlichen Beziehungen, einer Aufwertung der Methoden, die durch jene außergewöhnliche Versammlung eingeleitet wurde, die von 1962 bis 1965 unter den Päpsten Johannes XXIII. und Paul VI. stattfand: offene und demokratische Debatte und intensives Anhören der Gesellschaft.“

… und die „Neumodellierung“ der Kirche

Der Großmeister des Großorients von Italien versteht Bergoglio offensichtlich viel besser als die meisten modernen Konservativen und halbkonservativen Pseudokatholiken, also viele der sog. Traditionalisten. Für ihn ist es eindeutig, daß mit Bergoglio die institutionelle „kirchliche“ Revolution mit einem neuen und sehr starken innovativen Schub aufgeladen wird, die aus dem Willen erwächst, die Kirche in ihrer Physiognomie neu zu modellieren. Man beachte die Wortwahl: Neu aufgeladen, denn der innovative Schub war doch schon mindestens seit dem sog. Konzil vorhanden – und neu zu modellieren, das hört sich doch gut an.

Die drei Wurzeln der ökumenischen Bewegung

Es ist sicherlich abschließend noch der Mühe wert, ganz kurz eine der Hauptirrlehren dieser Neumodellierung auf ihren Logenhintergrund abzuklären, um den Sinn des Ganzen einigermaßen begreifen zu können. Der sog. Ökumenismus gehört sicherlich zu den Hauptirrlehren der neurömischen Menschenmachwerkskirche. Laut dem ökumenischen Katechismus gibt es 3 Wurzeln der ökumenischen Bewegung:
a. Die Evangelische Allianz
b. Der CVJM
c. der Christliche Studentenweltbund

zu a. Die Evang. Allianz wurde 1846 in London mit einer Konferenz von 921 Christen aus allen Konfessionen gegründet. Als Gründer derselben gilt Thomas Chalmers. Chalmers war Mitglied der Royal Society und der Freimaurerloge St. Vigean in Forfarshire (Schottland). Der Gründer der Evang. Allianz war also selbstverständlich ein Freimaurer!
zu b. Der CVJM (YMCA = Young men christian association) ist ebenso eine Freimaurergründung. Offen zutage trat die Verbindung des CVJM mit der Loge in den beiden Weltkriegen in der Flüchtlingshilfe. Außerdem ist der CVJM (YMCA) eine Verteilstelle für UNESCO-Material. Das ist freilich kein Wunder, war doch der Initiator des CVJM kein anderer als der namhafte Freimaurer und spätere Gründer des Roten Kreuzes, Henry Dunant. Die Standarte der Freimaurer ist ein rotes Kreuz auf weißem Hintergrund. Von dieser wurde die Rot- Kreuz-Flagge abgeleitet. Henry Dunant war der Überzeugung: „Zwei große Feinde des Humanismus sind der Staat und die Kirchen. Sie sind die geistige und moralische Quelle der Sklaverei, bis zum letzten Atemzug werde ich den ganzen Staatsbetrieb zu demoralisieren suchen und für die Freiheit des Gewissens kämpfen.“
zu c. Christlicher Studentenweltbund. Er wurde 1895 von John Raleigh Mott gegründet. John R. Mott war Friedensnobelpreisträger von 1946 und Mitglied in der Phi Beta Kappa Society, einer Geheimorganisation mit freimaurerischem Ritual und Verschwiegenheitseid (aus: The Encyclopedia Americana). Der Gründer war World Committee President von 1926-37.

Als eigentlicher Gründer der Ökumene gilt Nathan Söderblom, auch „Vater der Ökumene“ genannt. Als Erzbischof von Uppsala war Söderblom auch Vizekanzler der Universität und machte Uppsala zu einem internationalen Zentrum der Ökumene. Söderblom war Hochgradfreimaurer. Im Jahre 1904 wurde er zum Priester der Freimaurerei in Ahura Mazdan Heiligtum geweiht. Als Illuminat hatte er einen Platz im Rat der 33. Die Feinde hatten es also zunächst auf die Jugend und die Studenten abgesehen. Wenn man diese von den ökumenischen Gedanken überzeugen kann, dann geht der Rest wie von selbst. Wohl keiner unserer Leser wird daran zweifeln, die Ökumene ist inzwischen kein bloßes Interesse der Jugend und der Studenten mehr, sie ist vielmehr mit dem 2. Vatikanum ein Wesenszeichen der neuen Konzils- oder Menschenmachwerkskirche geworden. Seit Jahrzehnten wird nun schon den Anhängern dieser Sekte von höchster Stelle aus eingeredet, daß alle Religionen denselben Gott anbeten würden.

So machte etwa Bergoglio, alias Franziskus, in seinem Video zur Gebetsmeinung vom Januar 2016 folgende Aussagen: „Der größte Teil der Erdbevölkerung bezeichnet sich als gläubig. Diese Tatsache sollte zu einem Dialog zwischen den Religionen ermuntern. Wir dürfen nicht aufhören, dafür zu beten, und mit denen zusammenzuarbeiten, die anders denken. Viele denken anders, fühlen anders, sie suchen und finden Gott auf unterschiedliche Weise. In dieser Vielfalt, in dieser Auffächerung der Religionen gibt es eine einzige Gewissheit, an der wir für alle festhalten: wir sind alle Kinder Gottes. Ich baue auf euch, um mein Anliegen für diesen Monat zu verbreiten: ‚Dass der aufrichtige Dialog zwischen Männern und Frauen der verschiedenen Religionen Früchte des Friedens und der Gerechtigkeit hervorbringe.‘ Ich vertraue auf dein Gebet“ (Bergoglios Videobotschaft).

Und bei dem in Rom im Garten der berühmten Villa Borghese von der Fokolarbewegung veranstalteten „Earth Day“ (Tag der Erde) am 24. April 2016 überraschte er die Teilnehmer in seiner spontanen Rede: „Jetzt bekommt ihr eine Hausaufgabe von mir“, worauf er zunächst von „vergeben“ und „aufbauen“ sprach, um sodann seine Gedanken folgendermaßen abzuschließen: „Wie kann man es machen? Ganz einfach: mit dem Bewusstsein, daß wir alle etwas gemeinsam haben. Wir sind alle menschlich. Und in unserer Menschlichkeit können wir uns gegenseitig annähern, um gemeinsam zu handeln. … ‚Aber ich gehöre zu dieser Religion, oder zu jener anderen …‘. Das ist nicht wichtig! Machen wir weiter, alle zusammen zu arbeiten und uns gegenseitig zu respektieren, zu respektieren! Ich sehe dieses Wunder: Das Wunder einer Wüste, die zu einem Wald wird.“

Es ist sicherlich jedem Katholiken genügend bekannt, daß die Skandalliste der Konzils- und Nachkonzils-„Päpste“ inzwischen endlos scheint. Dennoch kommen die meisten Anhänger der Konzilssekte nicht mehr zur einzig möglichen Einsicht, welche schon durch die Gottesmutter in La Salette klar formuliert wurde. Die Große Botschaft von La Salette gibt uns den notwendigen und passenden Schlüssel zum Verständnis dieses unheimlichen, apokalyptischen Geschehens, dessen Zeitzeugen wir seit Jahrzehnten sind: „Rom wird den Glauben verlieren und der Sitz des Antichrists werden.“

Im Gesamtbericht der Großen Botschaft steht dieser Satz nach der Erwähnung der Geburt des Antichristen, seiner Übernahme eines von der Hölle unterstützten Heeres und der Veränderung der Jahreszeit. Nachfolgend stehen die Sätze: „Die Dämonen der Luft werden mit dem Antichrist große Wunderdinge auf der Erde und in den Lüften wirken, und die Menschen werden immer schlechter werden. Gott wird für seine treuen Diener und die Menschen guten Willens sorgen. Das Evangelium wird überall gepredigt werden; alle Völker und alle Nationen werden Kenntnis von der Wahrheit haben.“

Man muß schon feststellen, der Satz ist sehr auffällig plaziert, so, als wäre er das zentrale Ereignis des endzeitlichen Geschehens. Und das ist ja auch der Fall. Erst dann, wenn Rom den Glauben verloren hat und somit der ganze Einflußbereich der hl. Kirche auf Staat und Gesellschaft eliminiert ist, kann der Antichrist seine Herrschaft aufbauen.

Es müßte heutzutage eine jedem wahren Katholiken offenbare Tatsache sein: Der antichristliche Kampf tobt und wird von Tag zu Tag immer noch heftiger. Die Bilder, welche Anna Katharina Emmerich über die Afterkirche gezeigt wurden, verwirklichen sich immer mehr: „Ich sah auch, wie sehr übel die Folgen von dieser Afterkirche sein würden. Ich sah sie wachsen, ich sah viele Ketzer aller Stände nach der Stadt [Rom] ziehen. Ich sah die Lauheit der dortigen Geistlichen wachsen, ich sah sich viel Dunkelheit dort mehr und mehr verbreiten. […] Ich sah in allen Orten die katholischen Gemeinden gedrückt, bedrängt, zusammengeschoben und eingeschlossen werden. Ich sah viele Kirchen aller Orten sperren. […] Ich hatte das Bild wieder, wie die Peterskirche planmäßig durch die geheime Sekte abgetragen und auch durch (geistige) Stürme abgebrochen werde.“ Aber die Seherin aus Dülmen sieht nicht nur das Wüten der Feinde, sie sieht auch die himmlische Hilfe, die der Trost der kleinen Herde in aller Drangsal ist: „Über der klein gewordenen Kirche sah ich eine herrliche Frau, bekleidet mit einem himmelblauen Mantel und einer Sternenkrone auf dem Haupte. Von ihr ging Licht aus und drang immer weiter in die trübe Finsternis. Wo dieses Licht hin drang, da wurde alles neu und blühend …“

Nehmen wir in diesem Rosenkranzmonat eifrig den hl. Rosenkranz zur Hand, um all die Gnaden von unserer himmlischen Mutter zu erbitten, die wir so notwendig brauchen, um treu bleiben zu dürfen.

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