Januar-Ausgabe unserer Zeitschrift

von antimodernist2014

Die erste Ausgabe unserer Zeitschrift „Antimodernist“ für dieses Jahr ist erschienen. 2018 jähren sich zum 160. Mal die Erscheinungen Unserer Lieben Frau von Lourdes. Darum finden Sie in unserer Zeitschrift einen Artikel „Nachdenkliches“, der sich mit dem Geheimnis der Unbefleckten Empfängnis und ihrem Bezug zur heiligen Kirche befaßt. Außerdem enthält die Ausgabe die Fortsetzung unserer Untersuchung des Evolutionismus: „Evolution und Reformation“. Sie kann über die Seite unseres Vereins St. Thomas von Aquin bestellt werden.

Der Text des zugehörigen Rundbriefs Nr. 20 lautet:

Zunächst möchte ich Ihnen noch nachträglich ein gesegnetes neues Jahr 2018 wünschen. Sie werden sicherlich ebenfalls dieses Jahr mit einer gewissen Sorge betrachten. Aber worauf kommt es dabei letztlich an? P. Pio faßte das Wesentliche dessen, was sich der Mensch ständig vor Augen halten soll, einmal in folgendem Ausspruch zusammen: „O Herr, ich biete meine Vergangenheit Deiner Barmherzigkeit an, meine Gegenwart Deiner Liebe, meine Zukunft Deiner Vorsehung.“ Daß Ihnen mit der Gnade Gottes das in diesem Jahr Tag für Tag gelingt, das wünsche ich Ihnen von ganzem Herzen.

Wie Sie wissen, möchte unsere Zeitschrift kein kirchliches Nachrichtenblatt sein, sie möchte vielmehr die Ergebnisse unserer Grundlagenforschung weitergeben. Mit anderen Worten möchten wir keine Tagesmeinung weitergeben, sondern möglichst aus dem Glauben abgesicherte Einsichten. Und gerade das findet man heute so selten, ist doch der moderne Mensch seinem Wesen nach oberflächlich und daher nicht mehr zu tieferen Gedanken bereit.

In dieser Nummer werden zwei Themen aufgegriffen, die jeden Katholiken interessieren sollten.

Der erste Beitrag beschäftigt sich mit dem übernatürlichen Wesen der Kirche. Er möchte Sie darauf aufmerksam machen, daß nicht wenige sog. Konservative oder auch Traditionalisten, ganz unbemerkt von ihren Anhängern, aus der katholischen Kirche eine rein menschliche Gemeinschaft gemacht haben. Um diese Tatsache greifbarer zu machen, lassen wir ganz besonders den Dogmatiker Matthias Joseph Scheeben mit einem Aufsatz aus der Zeitschrift „Das ökumenische Konzil vom Jahre 1869“ zu Wort kommen, die von Scheeben redigiert wurde. Darin zeigt er durch den Vergleich des Dogmas von der Unbefleckten Empfängnis der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria mit dem Dogma von der Unfehlbarkeit des Papstes die Bedeutung dieses letzten Dogmas für das Leben und Wirken der ganzen Kirche auf. Man ist doch beeindruckt von der Aktualität seiner Ausführungen.

Der zweite Beitrag ist die Fortführung unserer Reihe über das moderne Evolutionsdogma. Nur derjenige, der den geistesgeschichtlichen Zusammenhang erkennt und erwägt, ist fähig zu begreifen, wie das Evolutionsdenken möglich wurde. Ein wichtiger Schritt auf diesem Weg waren die Irrlehren Martin Luthers, vor allem sein systematischer Verstoß gegen das Widerspruchsprinzip. Erst dann, wenn man den Widerspruch als Grundstruktur unserer Wirklichkeit, ja „Gottes“ duldet, kann man evolutionistisch die Welt „erklären“.

Wer dagegen am Widerspruchsprinzip – und damit an der Vernünftigkeit unseres Denkens! – festhält, der wird immer klarer einsehen, daß Evolution und Schöpfung kontradiktorische Widersprüche sind, d.h. daß Gott Seine Welt nicht durch Evolution schaffen kann. Wir hoffen sehr, mit unseren Beiträgen diese Einsicht wieder aufleuchten lassen zu können.