Neue Ausgabe „Antimodernist“

Die neue Ausgabe unserer Zeitschrift „Antimodernist“ ist erschienen und beschäftigt sich aus gegebenem Anlaß mit dem „ersten und einzigen Vatikanischen Konzil“, dessen 150jähriges Jubiläum wir dieses Jahr begehen. Rundbrief Nr. 33 schreibt dazu:

Die letzte Nummer unserer Zeitschrift für das Jahr 2020 erinnert an das Vatikanische Konzil, das vor 150 Jahren gezwungenermaßen vorzeitig beendet und vertagt werden mußte. Auch in der Menschenmachwerkskirche hat dieses Gedenken einen Widerhall gefunden, wobei die vielfältigen Kommentare jedem zeigen, der es sehen will, daß dieses Konzil niemals vollkommen angenommen wurde – ja, für einen wahren Katholiken unfaßbar, immer mehr zum Stein des Anstoßes wurde.

Eines der in diesem Zusammenhang am meisten erwähnten Bücher ist das von Hubert Wolf mit dem Titel: „Der Unfehlbare – Pius IX. und die Erfindung des Katholizismus im 19. Jahrhundert“. Der bekannte, progressive, glaubenslose Modernist, der mithelfen darf, die zukünftigen „Priester“ des Menschenmachwerkskirchen-„Bistums“ Münster auszubilden, ist tatsächlich der Überzeugung, daß es die katholische Kirche, so, wie wir sie heute kennen, erst seit 1870, also dem Vatikanischen Konzil gibt. „Aus lebendiger Tradition wurde Traditionalismus. Dadurch wurde ein starres Kirchenbild zementiert“, ist Hubert Wolf felsenfest überzeugt. Diesen glaubenslosen Unsinn darf Herr Wolf natürlich ungehindert von seinem „Bischof“ lehren, weil wohl auch dieser derselben Überzeugung ist.

Rückblickend kann man wohl sagen, daß das Dogma von der Unfehlbarkeit des kirchlichen Lehramtes nur von wenigen Katholiken richtig und ganz angenommen worden ist, wofür heutzutage viele Traditionalisten den Beweis liefern. Umso wichtiger ist es für uns Katholiken nachzuforschen, was denn damals nun wirklich geschehen ist und was wirklich gelehrt wurde.

Demgemäß beschäftigt sich der erste Text dieser Nummer unserer Zeitschrift mit den geschichtlichen Umständen des Vatikanischen Konzils, wohingegen der zweite eine kurze, aber sehr prägnante Darstellung der Lehre bietet.

Wie immer kann die Zeitschrift auf unserer „Homepage“ bestellt werden.