Archiv der Kategorie: Glaube

Zur Oktav der hll. Apostel Petrus und Paulus

Die hl. Kirche feiert jedes Jahr den Märtyrertod der hll. Apostel Petrus und Paulus in einem einzigen Fest. Beide hatten in Rom gewirkt und gelehrt. Der eine wurde für seinen Glauben an Jesus Christus gekreuzigt, der andere enthauptet. Mit ihrem Tod gaben die beiden Apostelfürsten ein letztes, zum äußersten bereites Zeugnis dafür, daß sie glaubten, Jesus Christus ist der wahre und einzige Sohn Gottes, der durch seinen Tod am Kreuz unser aller Erlöser geworden ist. Weiterlesen

Aufgefahren in den Himmel

Vierzig Tage nach Seiner Auferstehung ist Unser Herr Jesus Christus zum Himmel aufgefahren. Das lehrt uns mit göttlicher Sicherheit unser Glaube. Darum feiert die Kirche vierzig Tage nach Ostern das Fest Christi Himmelfahrt. Der heilige Thomas von Aquin erklärt uns, daß die Auffahrt des Heilands in den Himmel „erhaben, wohlbegründet und nützlich“ war. Inwiefern? Weiterlesen

Vater unser, der Du bist im Himmel

1. Die Bittage erinnern uns an die Notwendigkeit des Bittgebetes. Denn nach den Worten des Heilands: „Bittet, und ihr werdet empfangen“, ist es ein Gesetz, daß wir die Gnaden und Wohltaten, die wir benötigen, nur erlangen, indem wir darum beten. Es ist daher für uns von großer Wichtigkeit zu wissen, wie und worum wir beten sollen, um es in der rechten Weise zu tun. Das haben auch die Apostel so empfunden, deshalb baten sie den Heiland: „Herr, lehre uns beten!“ Der Heiland hat dieser Bitte nur zu gern entsprochen, und so lehrte Er uns das Gebet des Herrn, das Vaterunser. Damit wir jedoch das Vaterunser richtig und mit Andacht beten, ist es nützlich, es uns vom heiligen Thomas von Aquin erklären zu lassen. Weiterlesen

Auferstanden von den Toten

1. Den Höhepunkt unseres Glaubens bildet die Auferstehung des Heilands von den Toten. Sein Tod allein hätte uns nichts genützt. „Wenn aber Christus nicht auferweckt ist, so ist euer Glaube eitel; ihr seid noch in euren Sünden“ (1 Kor 15,17). Darum glauben und bekennen wir fest, Jesus Christus sei am dritten Tag nach Seinem Tod wieder auferstanden von den Toten. Weiterlesen

Abgestiegen zu der Hölle

1. Nach Seinem Tod am Kreuz ist Unser Herr Jesus Christus mit Seiner heiligsten Seele in die Hölle hinabgestiegen, so sagt es unser Glaubensbekenntnis. Der heilige Thomas von Aquin erklärt uns dazu: „Wie gezeigt wurde, bestand der Tod Christi, wie der Tod der anderen Menschen, in der Trennung der Seele vom Körper. Aber die Gottheit war mit dem Menschen Christus so unlöslich verbunden, daß sie, trotz der Trennung von Seele und Körper, vollkommen mit Seele und Körper vereint blieb, so daß der Sohn Gottes mit dem Körper im Grabe gegenwärtig war und mit der Seele zu der Hölle abstieg.“ Es ist deswegen ein schöner Brauch in Süddeutschland, am Heiligen Grab zur Anbetung die verschleierte Monstranz mit dem Allerheiligsten auszusetzen. Es wird damit verdeutlicht, daß auch im toten Leib Christi im Grab Seine Gottheit nach wie vor anwesend ist. Weiterlesen

Gelitten unter Pontius Pilatus …

1. Im Apostolischen Glaubensbekenntnis bekennen wir unseren Glauben an den gekreuzigten Heiland: „Gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben.“ „So notwendig es für den Christen ist, an die Menschwerdung des Sohnes Gottes zu glauben, so notwendig ist es auch für ihn, an Sein Leiden und Seinen Tod zu glauben“, bemerkt dazu der heilige Thomas von Aquin in seiner Erklärung zum Glaubensbekenntnis. Weiterlesen

Richtig glauben

Für einen Katholiken ist es ohne Zweifel heute sehr schwer geworden, seinen Glauben zu bewahren. Die sog. Moderne – also die besondere Art wie der sich modern nennende, denkende und lebende Mensch seine Welt eingerichtet hat – hat nämlich das Verständnis vom Glauben völlig verändert, weshalb ein Katholik mit seinem Glauben vollkommen an den Rand der Gesellschaft gedrängt worden ist. Weiterlesen