Archiv der Kategorie: Liturgie

Gedanken zum Fest Christi Himmelfahrt

Unsere hl. Liturgie, also der katholische Gottesdienst, ist lebendiger, gebeteter Glaube, formt sich doch unser Beten ganz aus den übernatürlichen Glaubenswahrheiten. Darum beten Andersgläubige auch anders als wir Katholiken, weil sie in vielerlei Irrtümern über Gott und der Erlösungsordnung befangen sind. Das gilt natürlich auch für den Irrtum des Modernismus. Weiterlesen

Geheimnis des heiligen Meßopfers

Der heutige, „aufgeklärte“ Mensch ist aus dem sakramentalen Weltbild herausgefallen. Seine Weltsicht ist entweder naturwissenschaftlich-atheistisch oder neuheidnisch-esoterisch. Auch die meisten sog. Katholiken der Menschenmachwerkskirche haben wissentlich oder auch unwissentlich eines dieser falschen Weltbilder übernommen. Infolgedessen ist ihr Leben auseinandergebrochen, auf der einen Seite die weltliche Wissenschaft, auf der anderen der Glaube, auf der einen Seite das alltägliche materielle Leben, auf der anderen Seite die Seele und der Geist, auf der einen Seite das Diesseits, auf der anderen das Jenseits. Beides steht unverbunden und zusammenhangslos nebeneinander. Weiterlesen

Texte zur Karwoche

Wir möchten unseren Lesern, die in diesem Jahr auf die Karliturgien verzichten müssen, eine kleine Hilfestellung geben, um die Karwoche trotzdem mit Andacht mitzufeiern und sich in die Geheimnisse des Leidens und Sterbens unseres Heilands zu vertiefen. Darum haben wir eine kleine Liste zusammengestellt mit „Links“ zu Texten, die wir in den letzten Jahren zu den Kartagen veröffentlicht haben. Weiterlesen

Not macht erfinderisch

Das „Coronavirus“ und die daraus folgende „Coronakrise“ sind in aller Munde und vereinnahmen beinahe alle Gedanken der meisten Menschen. Da wundert es einen nicht, daß auch allmählich individuelle Lösungsansätze aufgezeigt werden, denn Not macht erfinderisch. Das betrifft nicht nur den Gesundheitssektor – so war etwa kürzlich von selbstgebastelten Gesichtsmasken die Rede –, sondern auch die Religion. Wobei man zugeben muß, daß bei aller Not recht wenig über Gott gesprochen wird. Weiterlesen

Die Geschichte des Fastens im Zeichen der „Pandemie“

1. Dom Prosper Guéranger (1805-1875) „war der Begründer einer neuen liturgischen Bewegung ab der Mitte des 19. Jahrhunderts und erster Abt des wiederbegründeten Benediktinerklosters Solesmes“, wie uns „Wikipedia“ informiert. Von Solesmes ging eine ungeheure nicht nur liturgische, sondern gesamtkirchliche Reformbewegung aus. Weiterlesen

Gedanken zum Weihnachtsfest

Das Weihnachtsfest macht einen wahren Katholiken nachdenklich, ganz besonders nachdenklich in der heutigen Zeit. Dabei ist gerade dieses Fest mehr zu Herzen gehend als jedes andere Fest. Weihnachten feiert man anders als Ostern oder Pfingsten. Weiterlesen

Ende und Anfang

„Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende“ (Offenbarung 22,13). Weiterlesen

Gedanken zur Karwoche

Die Karwoche ist der Höhepunkt des Kirchenjahres. Wir dürfen und sollen mit Hilfe der liturgischen Feierlichkeiten der einzelnen Tage, ganz besonders der drei hl. Tage, unseren Herrn Jesus Christus vom Abendmahl bis Golgotha, von Golgotha bis ins Grab und vom Grab zum Ostermorgen der Auferstehung begleiten. Wobei das Wort „begleiten“ eigentlich viel zu schwach ist, denn wir sollen in der Gnade alles miterleben und wiederum alles zur Gnade werden lassen. Weiterlesen

Neue Broschüre

In diesem Jahr werden es 50 Jahre, seit Montini alias „Paul VI.“ mit seiner Konstitution „Missale Romanum“ den „Novus Ordo Missae“, die sog. Neue Messe, eingeführt hat. Von Anfang an gab es viel Aufregung deswegen, doch fiel die theologische Aufarbeitung bisher eher bescheiden aus, obwohl inzwischen ein halbes Jahrhundert verflossen ist. Weiterlesen

Unversöhnliche Logik

Der moderne Mensch ist immer wieder und in den meisten Lebensbereichen mit der doch sehr bedrückenden Erfahrung konfrontiert: Es ist weitgehend nichts mehr normal. Oder, sozusagen von der anderen Seite her formuliert: Es ist fast alles verrückt geworden. Diese Erfahrungstatsache zeigt, daß inzwischen der irrationale Grund modernen Denkens, der von den modernen sog. Philosophen über Jahrhunderte den Leuten gepredigt und von den Medien eingehämmert wurde, im alltäglichen Leben angekommen ist. Infolgedessen werden die Menschen immer verhaltensauffälliger und daraus folgend unberechenbarer. Weiterlesen