Archiv der Kategorie: Rom

Jahr der Barmherzigkeit

1. Bergoglio hatte wieder einmal einen Geistesblitz, und da solche für ihn stets gleichbedeutend sind mit göttlichen Eingebungen, machte er sich sogleich daran, ein außerordentliches „Heiliges Jahr“ der „Barmherzigkeit“ anzukündigen. „Gegeben zu Rom, bei Sankt Peter, am 11. April, Vigil des zweiten Sonntags der Osterzeit oder Sonntags der Göttlichen Barmherzigkeit, im Jahr des Herrn 2015, im dritten Jahr meines Pontifikats“ veröffentlichte Bergoglio seine zugehörige „Bulle“ mit dem Titel „Misericordiae Vultus“, ein – wie von der „Konziliaren Kirche“ allgemein und vom Schwätzer Bergoglio im besonderen nicht anders zu erwarten – Dokument von ausufernder Länge. Weiterlesen

Kirchliche Verwandlung mit Gaspedal und Bremse

1. Als Weihbischof Fellay, der „Generalobere“ der „Piusbruderschaft“, im September mit „Kardinal“ Müller von der „Glaubenskongregation“ zusammentraf, vereinbarte man miteinander, „die doktrinellen Gespräche in einem erweiterten und weniger formellen Rahmen als bei den vorherigen Unterredungen aufrechtzuerhalten“, wie Mgr. Fellay es in einem „DICI“-Interview formulierte. Konkret hatte man darunter zu verstehen, wie später „durchsickerte“, daß „informelle“ Treffen zwischen „Pius“-Mitgliedern und „Bischöfen“ der „Konzilskirche“ stattfinden sollten, um auf dieser Ebene die Hindernisse abzubauen und der Einigung vorzuarbeiten. Weiterlesen

Papst und Antichrist

1. Der englische Kardinal Henry Edward Manning (1808 bis 1892) war zunächst anglikanischer Pastor, ehe er 1851 zum katholischen Glauben konvertierte und zum Priester geweiht wurde. 1865 erfolgte seine Ernennung zum Erzbischof von Westminster, und 1875 erhielt er den Kardinalshut. Bereits 1863 hatte der als „Ultramontanist“ und glühender Verfechter der päpstlichen Unfehlbarkeit bekannte Manning ein Büchlein geschrieben: „The Present Crisis of the Holy See – Die gegenwärtige Krise des Heiligen Stuhls“, in welcher er die damaligen Geschehnisse im Lichte der Offenbarung deutete. Weiterlesen

Terror des Geschwätzes

1. Jorge Mario Bergoglio alias „Franziskus“ redet bekanntlich viel, wenn der Tag lang ist, und das jeden Tag, und jeder Tag ist für ihn lang. Hier eine kleine Blütenlese vom Monat Oktober. Weiterlesen

Die Revolution rollt

1. Revolution bedeutet im eigentlichen und tiefsten Erhebung gegen Gott und manifestiert sich im Aufstand gegen Seine Gebote. Dabei werden die Gebote Gottes nicht einfach nur gebrochen wie bei jeder Sünde, sondern es sollen die Gebote selbst aufgelöst und beseitigt werden. Die Sünde wird nicht mehr verboten, sondern erlaubt, ja bisweilen gar glorifiziert, sie wird zum „Menschenrecht“. Weiterlesen

Wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt

Die Sprache ist doch eine wunderbare Gabe. Sie ermöglicht uns nicht nur, uns auszudrücken und zu verständigen, sie birgt auch einen reichen Erfahrungsschatz in sich, den sie etwa in Sprichwörtern eingängig zu formulieren weiß. Jede Sprache hat hierbei ihren eigenen Genius, also eine außergewöhnliche Fähigkeit, Erfahrenes unübertrefflich auszudrücken. Weiterlesen

Sprachspiele

Seit dem Amtsantritt von Jorge Mario Bergoglio mühen sich vor allem die halbkonservativen Auchkatholiken ab, des neuartigen Phänomens „Franziskus“ Herr zu werden. Daß freilich dieses Bemühen vergeblich ist, wird einem dann sofort klar, wenn man die allzu kurz greifenden geistigen Grundlagen derselben betrachtet. Weiterlesen