Archiv der Kategorie: Spiritualität

Wahre Askese II

Johannes Cassian und die Weisheit der Wüstenväter

Im ersten Teil dieser Arbeit haben wir dargelegt, daß der hl. Johannes Cassian in der Ägyptischen Wüste das Mönchsleben erlernt hat und sodann zurückgekehrt nach Gallien dort gebeten wurde, ein Kloster nach den Gebräuchen der Ägyptischen Mönchsväter zu gründen. Daher schrieb er seine Mönchsregel nieder. Darin handelt er auch über die acht Hauptlaster, die es auch im Kloster zu überwinden gilt.

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Wahre Askese

Johannes Cassian und die Weisheit der Wüstenväter

Die sog. Bewegung der Tradition stottert sich großteils nur noch so durchs Zeitgeschehen – man könnte auch sagen, sie hinkt auf beiden Füßen. Mit den beiden Füßen sind die Glaubenslehre und die Glaubenspraxis gemeint. Wie jeder Katholik weiß, ist beides unlösbar miteinander verbunden, darum wundert er sich nicht darüber, daß es heutzutage nicht nur an der klaren Glaubenslehre, sondern genauso an der Glaubenspraxis mangelt. Beide Mängel haben inzwischen eine recht lange Geschichte aufzuweisen. Genauso wenig wie die meisten Katholiken den schleichenden Wandel in der Glaubenslehre nicht mehr wahrgenommen haben, haben sie auch den Wandel im Leben geflissentlich übersehen. Die Entscheidung stand eigentlich schon mit der Reformation an, denn die Reformation bestand neben den vielen Irrlehren auch in einem, diesen Irrtümern angepaßten, neuen Lebensentwurf. Den gnädigen Gott, den Luther angeblich suchte, glaubte er in einem neuen Glauben zu finden. Einen Glauben ohne Werke, d.h. letztlich einen Glauben ohne sittliche Anstrengung, einen Glauben ohne Tugenden, einen Wohlfühlglauben à la Modernisten. Wenn alle Protestanten so ernst gemacht hätten mit ihrem Glauben wie Martin Luther, dann wären Sodom und Gomorrha in Windeseile über Europa hereingebrochen. Weil nur wenige Menschen ganz konsequent sind, hat das etwas länger gedauert, wenn auch gleich mit der sog. Reformation eine Welle sittlichen Verfalls über Europa hinwegrollte – aber jetzt ist es soweit, ganz Europa, ja die ganze ehemals christliche Welt, gleicht Sodom und Gomorrha.

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Zwei ungleiche Schwestern

Sie sind wohl die bekanntesten Schwestern in den vier hl. Evangelien und noch recht ungleiche dazu, die hl. Maria Magdalena und die hl. Martha. Beide hatten bekanntermaßen noch einen Bruder, Lazarus mit Namen, mit dem zusammen sie ein reiches Erbe von ihren Eltern erhielten. Es heißt, daß Maria bei der Verteilung des Erbes das Schloß oder andere meinen den Flecken Magdalon erhalten hatte, weshalb sie auch Maria Magdalena genannt wurde.

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Der hl. Johannes der Täufer – mehr als ein Prophet

Woran mag es wohl liegen, daß das christliche Abendland in den letzten Jahrhunderten so lau und gleichgültig geworden ist? Was war der Grund, daß der hl. katholische Glaube seine göttliche Strahlkraft nicht mehr vor den Menschen offenbaren konnte? Warum wandten sich immer mehr Menschen von diesem Glauben ab und irgendwelchen selbsterdichteten Fabeleien zu? Im Johannesevangelium lesen wir: „Das Gericht besteht aber darin: Das Licht ist in die Welt gekommen. Die Menschen aber hatten die Finsternis lieber als das Licht; denn ihre Werke waren böse.“

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Geheimnisse des Glaubens

Die Allerheiligste Dreifaltigkeit 

und

das Allerheiligste Altarsakrament

Es ist äußerst schwer, dem modernen Menschen noch einen echten Geheimnisglauben – wobei dieser im eigentlichen und echten Sinne allein der katholische sein kann – nahezubringen, gleitet dieser doch gewöhnlich unwillkürlich in die Esoterik ab. Schon viel länger als man gemeinhin anzunehmen bereit ist, ist das katholische Glaubenswissen verloren gegangen. Infolgedessen findet sich auch unter den modernen „gläubigen Katholiken“ nicht wenig Esoterik, früher sagte man Aberglauben. Der Grund dafür ist wohl vor allem, es fehlt dem modernen „Glauben“ grundsätzlich die vernünftige Basis. Religiöser Glaube entspringt beim modernen Menschen seinem Gefühl, ist doch – so wendet man ein – Gott nicht mit unserer Vernunft begreifbar. Ein allzu vernünftiger Glaube ist dem modernen Menschen schon vorneweg verdächtig. So vermischen sich bei ihm gewöhnlich seine Gottesvorstellungen mit allerlei Irrationalem, jeder reimt sich seinen eigenen „Glauben“ zusammen. Man kann wirklich immer wieder feststellen: Nichts ist unmöglich! 

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Die hl. Katharina Labouré

und die Wunderbare Medaille

Die Heilsgeschichte verzeichnet einen ganz anderen Verlauf als die weltliche Geschichte, die man heutzutage sowieso nur noch als atheistische Geschichtsschreibung vermittelt bekommt. Während ab 1789 in der weltlichen Geschichte die Französische Revolution über das Land hinwegfegte und schließlich 1799 Napoleon zum Alleinherrscher Frankreichs ernannt wurde, der durch seine Feldzüge ganz Europa in die Revolution hineinzog, so daß schließlich auf dem Wiener Kongreß Europa neu geordnet wurde, bereitete Gott im Stillen eine ungeahnte Gnadenoffensive vor. 

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Österlicher Trostbrief

Eigentlich weiß jeder Katholik, daß es in der Welt keinen wahren Trost gibt, sondern höchstens ein Ver-trösten. Denn mit was sollte die Welt einen dauernden und damit wahren Trost spenden? Die Welt mit all ihrer Pracht vergeht oder wie es der hl. Apostel Johannes in seinem ersten Brief schreibt: „Doch die Welt vergeht samt ihrer Begierde, wer aber den Willen Gottes tut, bleibt in Ewigkeit“ (1 Joh 2, 17).

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Der heilige Benedikt

Mönchsvater des christlichen Abendlandes

II. Sein Leben und sein Werk

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Der heilige Benedikt

Mönchsvater des christlichen Abendlandes

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Tu es Deus

Tu es Deus, qui facis mirabilia solus…

Wir Katholiken glauben selbstverständlich an die Wunder unseres Herrn Jesus Christus. Wir wissen noch: Ein Gott, der keine Wunder wirkt, ist kein Gott. Es ist sozusagen das Gott allein vorbehaltene Terrain, nur Er allein kann Wunder wirken, Wunder im eigentlichen, strengen Sinne des Wortes, weil Er allein allmächtig ist. Im Wunder erweist sich die Allmacht Gottes, Er macht sie uns Menschen dadurch kund. Darum betet der königliche Psalmensänger:

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