antimodernist-org

Die katholische Stimme

Kategorie: Theologie

Als Mann und Frau erschuf er sie

1. In der Vorstellung mancher Zeitgenossen erschient das 19. Jahrhundert als die „gute alte Zeit“, eine „Zeit großer Stabilität“, als „alles noch in Ordnung war“. Man denkt an Biedermeier, Romantik, Restauration, und übersieht, daß all das höchstens das letzte Aufflackern gewesen ist vor dem Zusammenbruch. Das 19. Jahrhundert war die Zeit größter Umbrüche auf allen Gebieten, politisch, wirtschaftlich, geistig, in Kunst und Philosophie, Gesellschaft und Kirche. Den Rest des Beitrags lesen »

Seiten: 1 2 3 4

Fußnotentheologen – Teil 2

Wenn der Wunsch zum Vater des Gedankens wird

Den Rest des Beitrags lesen »

Seiten: 1 2 3 4

Päpstliche Lehrautorität

Mgr. Joseph Clifford Fenton (6. Jan. 1906 bis 7. Juli 1969) war Priester der Diözese Springfield in Massachusetts, USA. Er lehrte als Professor für Fundamentaltheologie an der Katholischen Universität von Amerika und war von 1943 bis 1963 Herausgeber der „American Ecclesiastical Review“. Er war Peritus von Kardinal Alfredo Ottaviani auf dem „II. Vatikanischen Konzil“ und galt als einer der letzten aufrechten Antimodernisten. Den Rest des Beitrags lesen »

Seiten: 1 2 3

Fußnotentheologen – 1. Teil

Der moderne Mensch der westlichen Welt fällt besonders durch seinen Subjektivismus auf. An sich werden wir Menschen seit der Erbsünde sowieso schon ständig dazu versucht, uns eine Welt nach unserem eigenem Gustus zusammenzureimen, also die Welt nicht so zu sehen, wie sie wirklich ist, sondern so, wie wir sie gerne hätten, dennoch wurde diese Neigung in den letzten Jahrhunderten nochmals vehement dadurch verstärkt, daß man den Menschen ständig einredete, sie wären nicht einfach nur frei, sondern vollkommen frei, weshalb jegliche Bindung sogar schädlich sei und letztlich immer eine Unterdrückung. Den Rest des Beitrags lesen »

Seiten: 1 2 3

Vergessenes Dogma

1. Unsere papstlose Zeit bringt es mit sich, daß die Gläubigen schutzlos Irrlehren gegenüberstehen, bisweilen solchen, die eigentlich schon lange als geklärt und abgetan gelten sollten. Der Ausfall der Autoritäten hat sie verunsichert, sie trauen im Grunde nur noch ihrem eigenen Urteil, und so fallen sie auf manche Irrtümer herein, vor allem, wenn diese ihnen recht „streng katholisch“ erscheinen. Den Rest des Beitrags lesen »

Seiten: 1 2

Tödliche Verletzung des katholischen Dogmas

In unserem Nachruf zum Tod von Herrn Anton Maria Holzer hatten wir bereits Gelegenheit, seine „Retraktation und Wiedergutmachung“ vom August 2003 zu zitieren, in welcher er sich in aller Form von der „Piusbruderschaft“ und ihrer Haltung distanzierte. Er zählt dort elf lefebvristische Irrtümer auf und stellt fest: „All diese aufgeführten Irrtümer stellen eine tödliche Verletzung des katholischen Dogmas in bezug auf die göttliche Verfassung der Kirche, ihr Lehramt, ihre Unfehlbarkeit und die besondere Stellung und Prärogative des Papstes dar.“ Da diese Irrtümer bei den Lefebvristen nach wie vor fröhliche Urständ feiern und derzeit dabei sind, als besonders kuriose Blüte ihre Eingliederung in die „Konziliare Kirche“ ausgerechnet unter „Papst Franziskus“ zu treiben (statt unter dem ach so konservativen „Benedikt“), halten wir es für angebracht, die Arbeit von Herrn Holzer noch einmal und vor allem mit allen als Beleg angefügten Texten zu veröffentlichen. Lesen Sie hier: Retraktation und Wiedergutmachung

Nachruf – Zum Tod von Herrn Anton Holzer

In der Nacht vom Gründonnerstag auf Karfreitag, am 25. März 2016, ist nach schwerer Krankheit Herr Anton Maria Holzer von uns gegangen. Er hatte in den letzten Monaten die großen Schmerzen der Krankheit in Geduld und im Vertrauen auf die Gnadenhilfe Gottes ertragen und dem Tod ruhig aus der Kraft des Glaubens entgegengesehen. Den Rest des Beitrags lesen »

Seiten: 1 2 3

Die Irrtümer Quesnels

Wie viel könnte man aus der Geschichte lernen! Wie viele Fehler könnte man vermeiden, würde man nur die Vergangenheit eingehender studieren und früheren Einsichten entsprechend beachten. Leider sind nur ganz wenige dazu in der Lage, die Geschichte als Lehrmeisterin anzuerkennen, weil die Beschäftigung mit den Toten vielfach als unnütz gilt oder weil man sich einbildet, sowieso alles besser zu wissen und zu können. Den Rest des Beitrags lesen »

Seiten: 1 2

Der Engel der Schule

Heute feiert die Kirche das Fest des großen heiligen Kirchenlehrers Thomas von Aquin. Aus diesem Anlaß bringen wir hier einen Ausschnitt aus dem Beitrag „Engel der Schule – Der heilige Thomas von Aquin“, entnommen der Zeitschrift „Antimodernist“ Nr. 1 vom April 2014. Wer sich für die Zeitschrift interessiert, sei auf die Seite thomasvonaquin.org verwiesen. Den Rest des Beitrags lesen »

Wie weit ist es in der Nacht?

Es ist uns eine große Freude, zum Sonntag „Gaudete“ unseren Lesern erneut eine Abhandlung des ausgezeichneten Theologen Anton Holzer vorlegen zu dürfen: „Die katholische Glaubensregel und der Kanon des hl. Vinzenz von Lérins. Über eine unter Traditionalisten verbreitete Irrlehre“. In der Tat wird in diesen Kreisen, wie Anton Holzer aufzeigt, der sog. „Kanon des hl. Vinzenz von Lérins“ weithin mißverstanden und mißbraucht, um eine verbreitete Irrlehre über die katholische Glaubensregel zu bemänteln. Den Rest des Beitrags lesen »