Karikaturen (1)

Karikaturen gewannen erst in der Neuzeit weitreichendere gesellschaftliche Bedeutung, auch wenn sie schon in der Antike bekannt waren, wie Papyrusfunde und Darstellungen auf Vasen oder Wandmalereien belegen. Der Grund für eine Karikatur ist eine offensichtliche Unstimmigkeit bzw. Auffälligkeit in der Gesellschaft oder auch bezüglich einer Person. Weiterlesen

Oktavtag der Himmelfahrt Mariens

Das Fest der Himmelfahrt Mariens nimmt uns hinein in den Jubel der himmlischen Heere beim Einzug der allerseligsten Jungfrau in den Himmel. Damit wir diesen Jubel einigermaßen begreifen können, wollen wir wenigstens zwei Seiten des Festgeheimnisses ein wenig erwägen. Weiterlesen

Zöllner und Pharisäer

Es gibt unterschiedliche Menschen, es gibt unterschiedliche Charaktere, es gibt unterschiedliche Begabungen – und es gibt unterschiedliche Seelenhaltungen. Das lehren uns die heutige Lesung und das Gleichnis des hl. Evangeliums vom Pharisäer und Zöllner. Dieses hl. Evangelium ist ein so eindrückliches Gleichnis über die rechte Seelenhaltung, eine so innige Mahnung, sich nicht „selbst zu erhöhen“: „Denn ein jeder, der sich selbst erhöht, wie erniedrigt werden und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.“ Weiterlesen

Der heilige Vianney – Vorbild für die Weltpriester (1)

Seit Jahrzehnten begegnet man im öffentlichen Leben, wenn man über den Glauben und die Kirche spricht, einem Wort, das durch den allzu häufigen Gebrauch seines Inhaltes fast völlig entleert ist: das Wort „Kirchenkrise“. Schon die recht unterschiedliche bis widersprüchliche Verwendung dieses Wortes zeigt, daß man zwar viel über das Phänomen spricht, aber wenig davon versteht. Weiterlesen

Lügenpropheten

Der 7. Sonntag nach Pfingsten ist für den Prediger jeweils eine Herausforderung, denn wer predigt schon gern über falsche Propheten? Es ist doch viel schöner, über wahre Propheten zu sprechen als über Wölfe im Schafspelz! Und noch viel schöner wäre es, wenn der Prediger seinen Zuhörern einfach sagen könnte: Gehen Sie da hin und dorthin, dort finden sie einen echten Propheten, einen Mann, der Ihnen Gottes Wort verkündet. Weiterlesen

Unheilige und heilige Reformatoren (3)

Als ein Beispiel für echte und heilige Reformatoren haben wir begonnen, uns das Leben des heiligen Karl Borromäus anzusehen. Diese wertvolle Vita soll uns im folgenden weiter beschäftigen. Weiterlesen

Zeitschrift „Antimodernist“

Die Ausgabe Nr. 22 des „Antimodernist“ für Juli 2019 ist eben erschienen. Wir zitieren aus dem zugehörigen Rundbrief Nr. 27:

Schon in der letzten Nummer unserer Zeitschrift haben wir uns bemüht, Ihnen den Geist des hl. Thomas von Aquin näherzubringen. Der hl. Thomas lebte in einer Zeit, in der man noch ganz selbstverständlich katholisch sein konnte, war doch das Denken noch ganz vom über-natürlichen Offenbarungsglauben geprägt. Zugleich aber lebte er in einer Zeit, in der mit der Philosophie des Aristoteles etwas Neues aufbrach, das es aus der Kraft des Glaubens heraus zu bewältigen galt. Mit unserem Beitrag „Ein kurzer Blick auf den hl. Thomas von Aquin“, wollen wir Ihnen einen noch tieferen Einblick in diese Welt des Mittelalters und die Denkleistungen des hl. Thomas vermitteln.
Der Modernismus ist doppelköpfig und darum auch doppelzüngig. Auf der einen Seite ruht er ganz auf einem naturalistischen Denken auf, leugnet er doch jegliches konkrete Eingreifen Gottes in unsere Welt, weshalb er etwa die Möglichkeit der Wunder grundsätzlich verneint. Auf der anderen Seite gleitet er in mystische Schwärmereien ab, was sich in dem inzwischen überall verbreiteten Charismatikertum zeigt. Nur wenn man beide Seiten des Modernismus bedenkt und versteht, kann man sich vor den vielfältigen Täuschungen dieser Irrlehre bewahren. Der 11. Teil unserer Reihe „Kleine Geschichte des Naturalismus“ beschäftigt sich mit den verschiedenen Irrlehren der ersten Jahrhunderte, die alle auf eine Wurzel zurückzuführen sind, nämlich das naturalistische Mißverstehen der Geheimnisse des katholischen Glaubens.
Unser letzter Beitrag möchte Ihre Aufmerksamkeit auf die „Unsichtbare Welt der Engel“ lenken. Dabei sind wir davon überzeugt, daß unsere Verehrung der hl. Engel gerade heute die beste Medizin gegen die geistige Seuche des Materialismus ist, denn in den hll. Engeln begegnen wir immer auch unmittelbar der geistigen Welt und damit der Welt Gottes. Wer die heiligen Engel recht versteht, der wird auch immer besser Gott verstehen lernen.

Die Zeitschrift kann wie immer bestellt werden über unsere Website.