Die Generation der Meineidigen

Der jetzige geistige Zustand der Mitglieder der Menschenmachwerkskirche ist nur für den zu verstehen, der den Modernismus versteht. Da nämlich das moderne Denken fast allgemein geworden ist, haben letztlich die Anhänger der Menschenmachwerkskirche einen dem modernen Denken angepassten Glauben übernommen – und diesen modernen Glauben bzw. Un- oder Irrglauben nennen wir Modernismus. Dabei sind die allmeisten Anhänger der Menschenmachwerkskirche unmerklich Modernisten geworden. Wenn man ihnen daher vorwerfen würde, sie seien Modernisten, würden sie das z.T. sogar vehement bestreiten. Weiterlesen

Die Aufhebung des Jesuitenordens – 2. Teil

Der Orden des hl. Ignatius ist in den ersten zwei Jahrhunderten nach seiner Gründung zum Reizthema geworden. Das ist beileibe kein Zufall. Einerseits war der Orden dazu gegründet worden, in die Welt hineinzuwirken, d.h. sowohl im alten Europa als auch in der Neuen Welt zu missionieren, andererseits identifizierte man gerade auch mit dem Orden das römische Denken, womit nichts anderes gemeint war als das katholische Denken, gestützt auf das Vertrauen in das unfehlbare Lehramt der Kirche. Dem hl. Ignatius lag die Bewahrung dieses kirchlichen Denkens ganz besonders am Herzen. Darum hatte er das „sentire cum ecclesia“, also das Mitdenken, ja Mitfühlen mit der hl. Kirche, seinem Orden sozusagen ins Stammbuch geschrieben. Weiterlesen

Der Kampf der Engel

Es ist für uns Menschen schwer, über die heiligen Engel zu sprechen – ganz besonders in dieser modernen Zeit. Denn die modernen Menschen haben keinen rechten Sinn mehr für die Welt der heiligen Engel, ist ihnen doch die Welt des Geistes vollkommen fremd geworden. Das gilt letztlich in gewissem Sinne auch für jeden von uns, denn auch wir sind moderne Menschen und müssen uns deshalb mühsam die Welt des Geistes zurückerobern. Weiterlesen

Deine Sünden sind dir vergeben

Die heiligen Evangelien sind nicht einfach nur eine Lebensbeschreibung unseres Herr Jesus Christus, also keine Biographie im modernen Sinn des Wortes. Sie sind viel mehr als das. Sie sind vom Heiligen Geist komponierte Lehrstücke in Wort und Werk. Darum kann sie nur der Geisterfüllte im übernatürlichen Glauben recht lesen und verstehen. Dem Ungläubigen bleibt die Heilige Schrift vollkommen verschlossen, wie ein unlösbares Rätsel entzieht sie sich seiner Kenntnis. Weiterlesen

Vom ersten und vom letzten Platz

Obwohl unser heiliger Glaube unseren Lebensweg hell beleuchtet, können wir dennoch den Weg zum Himmel nicht direkt fassen, sondern immer nur indirekt, weil wir nämlich die Gnade nicht sehen, d.h. mit unseren Sinnen nicht fassen können. Wir können letztlich die Gnade nur aus ihren übernatürlichen Wirkungen begreifen und verstehen lernen. Darum ist es ja gar nicht so einfach, aus dem übernatürlichem Glauben recht zu leben – und darum ist auch jeder Irrglaube so gefährlich. Denn jeder Irrglaube verfälscht unser Wissen über die Gnade und ihre Wirkungen. Jeder Irrglaube schließt also auch immer einen Irrweg mit ein. Weiterlesen

Die Aufhebung des Jesuitenordens – 1. Teil

Wie wir aus dem Leben des Heiligen gezeigt haben (Allein und zu Fuß, Der heilige Ignatius und seine Jesuiten), war der hl. Ignatius der von Gott Auserwählte, der einen neuen Orden gründen sollte, dem die Aufgabe zukam, unter den durch die Reformation veränderten Bedingungen der Neuzeit den hl. Glauben gegen die vielfältigen Angriffe der Feinde zu verteidigen, das Volk im katholischen Glauben zu unterrichten und in der Frömmigkeit zu stärken. Weiterlesen

Der hl. Ignatius und seine Jesuiten

Im ersten Teil dieses Lebensbildes des hl. Ignatius haben wir versucht, den wirklichen Ignatius ein wenig lebendig werden zu lassen, so wie ihn seine Zeitgenossen erlebt haben. Eine wichtige Einsicht ist, Iñigo war kein Soldat, wie man sich ihn vorstellt. Auch wenn sein Orden gewisse soldatische Züge trägt, sind diese letztlich nur nebensächlich. Weiterlesen